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Buch - Eine Frage der Zeit
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Ein Abenteuerroman aus Zeiten des Kolonialismus vor der Kulisse des TanganikaseesDer Longseller von Alex Capus jetzt bei dtvEine unglaubliche, doch wahre Geschichte: 1913 beauftragt Kaiser Wilhelm II. drei norddeutsche Werftarbeiter, ein Dampfschiff in seine Einzelteile zu zerlegen und am Tanganikasee südlich des Kilimandscharo wieder zusammenzusetzen. Der Monarch will damit seine imperialen Ansprüche unterstreichen. Zur gleichen Zeit beauftragt Winston Churchill den exzentrischen, aber liebenswerten Oberstleutnant Spicer Simson, zwei Kanonenboote über Land durch halb Afrika an den Tanganikasee zu schleppen. Als der Erste Weltkrieg ausbricht, liegen sich Deutsche und Briten an seinen Ufern gegenüber. Keiner will, aber jeder muss Krieg führen vor der pittoresken Kulisse des tropischen Sees. Alle sind sie Gefangene der Zeit, in der sie leben, und jeder hat seine eigene Art, damit fertig zu werden.

Anbieter: yomonda
Stand: 26.10.2020
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Namibia zu Zeiten des Kolonialismus und der Man...
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Namibia zu Zeiten des Kolonialismus und der Mandatsherrschaft ab 12.99 € als Taschenbuch: 1. Auflage. Aus dem Bereich: Bücher, Wissenschaft, Politikwissenschaft,

Anbieter: hugendubel
Stand: 26.10.2020
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Namibia zu Zeiten des Kolonialismus und der Mandatsherrschaft ab 8.99 € als epub eBook: 1. Auflage. Aus dem Bereich: eBooks, Fachthemen & Wissenschaft, Politikwissenschaft,

Anbieter: hugendubel
Stand: 26.10.2020
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Köhler:Geschichte der Oberlausitz von d
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Erscheinungsdatum: 29.01.2015, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Geschichte der Oberlausitz von den ältesten Zeiten bis zum Jahre 1815, Autor: Köhler, Ernst, Verlag: saxoniabuch.de, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Oberlausitz // Belgien // Frankreich // Luxemburg // Monaco // Niederlande // Irland // Vereinigtes Königreich // Großbritannien // Österreich // Historische Gebiete in Deutschland // Schweiz // Liechtenstein // Nordeuropa // Skandinavien // Südeuropa // Historische und kulturelle Regionen in Italien // Osteuropa // Südosteuropa // Europa // physisch // Asien // Afrika // Amerika // Australasien // Ozeanien und andere Landgebiete im Pazifik // Historische Staaten // Reiche und Regionen // Geschichte // Asiatische Geschichte // Geschichte des Nahen und Mittleren Ostens // Afrikanische Geschichte // Amerikanische Geschichte // Australische und Pazifische Geschichte // Geschichte: Andere Regionen // Kolonialismus und Imperialismus, Rubrik: Geschichte // Regionalgeschichte, Seiten: 292, Informationen: Paperback, Gewicht: 417 gr, Verkäufer: averdo

Anbieter: averdo
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Globalisierung in Zeiten der Aufklärung
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Erscheinungsdatum: 12.04.2019, Medium: Buch, Einband: Gebunden, Titel: Globalisierung in Zeiten der Aufklärung, Titelzusatz: Texte und Kontexte zur «Berliner Debatte» um die Neue Welt (17./18. Jh.) - Teil 2, Redaktion: Bernaschina, Vicente // Kraft, Tobias // Kraume, Anne, Verlag: Peter Lang, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Europa // Asien // Amerika // Französisch // 17. Jahrhundert // 1600 bis 1699 n. Chr // zweite Hälfte 18. Jahrhundert // 1750 bis 1799 n. Chr // 19. Jahrhundert // 1800 bis 1899 n. Chr // 20. Jahrhundert // 1900 bis 1999 n. Chr // 21. Jahrhundert // 2000 bis 2100 n. Chr // Kulturwissenschaften // Geschichtsschreibung // Historiographie // Europäische Geschichte // Afrikanische Geschichte // Sozial // und Kulturgeschichte // Mündlich überlieferte Geschichte // Oral History // Kolonialismus und Imperialismus // Nationale Befreiung und Unabhängigkeit // Postkolonialismus, Rubrik: Sprachwissenschaft // Allg. u. vergl. Sprachwiss., Seiten: 306, Informationen: HC runder Rücken kaschiert, Gewicht: 510 gr, Verkäufer: averdo

Anbieter: averdo
Stand: 26.10.2020
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Globalisierung in Zeiten der Aufklärung
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Erscheinungsdatum: 12.04.2019, Medium: Buch, Einband: Gebunden, Titel: Globalisierung in Zeiten der Aufklärung, Titelzusatz: Texte und Kontexte zur «Berliner Debatte» um die Neue Welt (17./18. Jh.) - Teil 2, Redaktion: Kraft, Tobias // Bernaschina, Vicente // Kraume, Anne, Verlag: Peter Lang // Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Europa // Asien // Amerika // Französisch // 17. Jahrhundert // 1600 bis 1699 n. Chr // zweite Hälfte 18. Jahrhundert // 1750 bis 1799 n. Chr // 19. Jahrhundert // 1800 bis 1899 n. Chr // 20. Jahrhundert // 1900 bis 1999 n. Chr // 21. Jahrhundert // 2000 bis 2100 n. Chr // Kulturwissenschaften // Geschichtsschreibung // Historiographie // Europäische Geschichte // Afrikanische Geschichte // Sozial // und Kulturgeschichte // Mündlich überlieferte Geschichte // Oral History // Kolonialismus und Imperialismus // Nationale Befreiung und Unabhängigkeit // Postkolonialismus, Rubrik: Sprachwissenschaft // Allg. u. vergl. Sprachwiss., Seiten: 306, Informationen: HC runder Rücken kaschiert, Gewicht: 510 gr, Verkäufer: averdo

Anbieter: averdo
Stand: 26.10.2020
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ECHOING EUROPE
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18.11. - 21.11.2020 um 20:00 UhrECHOING EUROPE - POSTCOLONIAL REVERBERATIONSThe Performance is in English. // Die Performance findet auf Englisch statt. Sound performance by meLê yamomo // Sound-Performance von meLê yamomoNoise, din, background buzz, sound waves hit the eardrum. Sounds are physical touches. Touches of something unknown. If we knew what it was it might actually be ?music?. Who decides what is ?sound?? Who would classify it as ?music?? Can we stand this touch?In Echoing Europe, the performer, composer and sound studies scholar meLê yamomo re-arranges European musical appreciation as colonial history. The focus is on the recording techniques in times of colonialism, specifically in the period 1890-1950 in Southeast Asia.The portable gramophone turned fleeting occurrences into transportable raw materials for the scientific and historical construction of Europe and its ?outside?, its understanding of music. In Berlin, in the world?s most extensive archives, sound recordings are stored as trophies of a colonial sound-appropriation. What do we hear in these recordings today? What do they mean for the construction of our image of Europe, the European musical tradition, for the construction of ?others?? For years meLê yamomo has been concerned with these historic recordings and sound linkages, with the related demarcations and the violence. There is a separation between ?music? and ?sound? ? with all the violence that comes with borders.With Echoing Europe, meLê yamomo creates together with the performer Pepe Dayaw a new sound chamber at Ballhaus Naunynstraße: electronic music and historic sound documents, recordings dealing with the Berlin archives and their current policies constitute the elements of his musical narrative. A central issue in this is his own role as performer and scholar, as Person of Color, his mobility and forced paralysis within postcolonial academic and cultural structures. After participating in the international performance festival Permanente Beunruhigung, this is the transnationally operating performer?s first work at Ballhaus Naunynstraße.Produced by Kultursprünge at Ballhaus Naunynstraße gemeinnützige GmbH. Financed with funds from the Land Berlin, Senate Department for Culture and Europe.---------Lärm, Krach, Rauschen, die Schallwellen treffen auf das Trommelfell. Geräusche sind physische Berührungen. Die Berührung mit etwas Unbekanntem. Würden wir es verstehen, wäre es vielleicht ?Musik?. Wer fällt das Urteil, was ein ?Geräusch? ist? Für wen wäre es ?Musik?? Halten wir diese Berührung aus?In Echoing Europe- Postcolonial Reverberations re-arrangiert meLê yamomo, Performer, Komponist und Wissenschaftler für Sound-Studies, die europäische Kolonialgeschichte der Musik. Im Zentrum stehen die Aufnahmetechniken in Zeiten des Kolonialismus, konkret in der Zeit von 1890-1950 in Südostasien.Denn das tragbare Grammophon machte aus den flüchtigen Ereignissen transportierbare Rohstoffe für die wissenschaftliche und geschichtliche Konstruktion Europas, seines ?Außen?, seines Musikverständnisses. Die Tonaufnahmen als Trophäen einer kolonialen Klang-Aneignung lagern in Berlin, in den umfänglichsten Archiven der Welt. Was hören wir heute in diesen Aufzeichnungen? Was bedeuten sie für die Konstruktion unseres Bildes von Europa, der europäischen Musiktradition, für die Konstruktion der ?Anderen?? meLê yamomo beschäftigt sich seit Jahren eingängig mit den historischen Aufzeichnungen und klanglichen Verflechtungen, mit den damit verbundenen Grenzziehungen und der Gewalt. Denn zwischen ?Musik? und ?Geräusch? verläuft eine Grenze ? mit all der Gewalt, die Grenzen mit sich bringen.Mit Echoing Europe schafft meLê yamomo zusammen mit dem Performer Pepe Dayaw im Ballhaus Naunynstraße eine neue Lautkammer: elektronische Musik und historische Tondokumente, Aufzeichnungen zu den Berliner Archiven und ihrer gegenwärtigen Politik bilden die Elemente seiner musikalischen Erzählung. Seine eigene Rolle als Performer und Wissenschaftler, als Person of Color, seine Beweglichkeit und erzwungene Erstarrung in den postkolonial wissenschaftlichen und kulturellen Verhältnissen bilden darin eine zentrale Frage. Nach seiner Teilnahme am internationalen Performancefestival Permanente Beunruhigung ist dies nun die erste Arbeit des transnational agierenden Performers am Ballhaus Naunynstraße.

Anbieter: Konzertkasse
Stand: 26.10.2020
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ECHOING EUROPE
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18.11. - 21.11.2020 um 20:00 UhrECHOING EUROPE - POSTCOLONIAL REVERBERATIONSThe Performance is in English. // Die Performance findet auf Englisch statt. Sound performance by meLê yamomo // Sound-Performance von meLê yamomoNoise, din, background buzz, sound waves hit the eardrum. Sounds are physical touches. Touches of something unknown. If we knew what it was it might actually be ?music?. Who decides what is ?sound?? Who would classify it as ?music?? Can we stand this touch?In Echoing Europe, the performer, composer and sound studies scholar meLê yamomo re-arranges European musical appreciation as colonial history. The focus is on the recording techniques in times of colonialism, specifically in the period 1890-1950 in Southeast Asia.The portable gramophone turned fleeting occurrences into transportable raw materials for the scientific and historical construction of Europe and its ?outside?, its understanding of music. In Berlin, in the world?s most extensive archives, sound recordings are stored as trophies of a colonial sound-appropriation. What do we hear in these recordings today? What do they mean for the construction of our image of Europe, the European musical tradition, for the construction of ?others?? For years meLê yamomo has been concerned with these historic recordings and sound linkages, with the related demarcations and the violence. There is a separation between ?music? and ?sound? ? with all the violence that comes with borders.With Echoing Europe, meLê yamomo creates together with the performer Pepe Dayaw a new sound chamber at Ballhaus Naunynstraße: electronic music and historic sound documents, recordings dealing with the Berlin archives and their current policies constitute the elements of his musical narrative. A central issue in this is his own role as performer and scholar, as Person of Color, his mobility and forced paralysis within postcolonial academic and cultural structures. After participating in the international performance festival Permanente Beunruhigung, this is the transnationally operating performer?s first work at Ballhaus Naunynstraße.Produced by Kultursprünge at Ballhaus Naunynstraße gemeinnützige GmbH. Financed with funds from the Land Berlin, Senate Department for Culture and Europe.---------Lärm, Krach, Rauschen, die Schallwellen treffen auf das Trommelfell. Geräusche sind physische Berührungen. Die Berührung mit etwas Unbekanntem. Würden wir es verstehen, wäre es vielleicht ?Musik?. Wer fällt das Urteil, was ein ?Geräusch? ist? Für wen wäre es ?Musik?? Halten wir diese Berührung aus?In Echoing Europe- Postcolonial Reverberations re-arrangiert meLê yamomo, Performer, Komponist und Wissenschaftler für Sound-Studies, die europäische Kolonialgeschichte der Musik. Im Zentrum stehen die Aufnahmetechniken in Zeiten des Kolonialismus, konkret in der Zeit von 1890-1950 in Südostasien.Denn das tragbare Grammophon machte aus den flüchtigen Ereignissen transportierbare Rohstoffe für die wissenschaftliche und geschichtliche Konstruktion Europas, seines ?Außen?, seines Musikverständnisses. Die Tonaufnahmen als Trophäen einer kolonialen Klang-Aneignung lagern in Berlin, in den umfänglichsten Archiven der Welt. Was hören wir heute in diesen Aufzeichnungen? Was bedeuten sie für die Konstruktion unseres Bildes von Europa, der europäischen Musiktradition, für die Konstruktion der ?Anderen?? meLê yamomo beschäftigt sich seit Jahren eingängig mit den historischen Aufzeichnungen und klanglichen Verflechtungen, mit den damit verbundenen Grenzziehungen und der Gewalt. Denn zwischen ?Musik? und ?Geräusch? verläuft eine Grenze ? mit all der Gewalt, die Grenzen mit sich bringen.Mit Echoing Europe schafft meLê yamomo zusammen mit dem Performer Pepe Dayaw im Ballhaus Naunynstraße eine neue Lautkammer: elektronische Musik und historische Tondokumente, Aufzeichnungen zu den Berliner Archiven und ihrer gegenwärtigen Politik bilden die Elemente seiner musikalischen Erzählung. Seine eigene Rolle als Performer und Wissenschaftler, als Person of Color, seine Beweglichkeit und erzwungene Erstarrung in den postkolonial wissenschaftlichen und kulturellen Verhältnissen bilden darin eine zentrale Frage. Nach seiner Teilnahme am internationalen Performancefestival Permanente Beunruhigung ist dies nun die erste Arbeit des transnational agierenden Performers am Ballhaus Naunynstraße.

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Stand: 26.10.2020
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18.11. - 21.11.2020 um 20:00 UhrECHOING EUROPE - POSTCOLONIAL REVERBERATIONSThe Performance is in English. // Die Performance findet auf Englisch statt. Sound performance by meLê yamomo // Sound-Performance von meLê yamomoNoise, din, background buzz, sound waves hit the eardrum. Sounds are physical touches. Touches of something unknown. If we knew what it was it might actually be ?music?. Who decides what is ?sound?? Who would classify it as ?music?? Can we stand this touch?In Echoing Europe, the performer, composer and sound studies scholar meLê yamomo re-arranges European musical appreciation as colonial history. The focus is on the recording techniques in times of colonialism, specifically in the period 1890-1950 in Southeast Asia.The portable gramophone turned fleeting occurrences into transportable raw materials for the scientific and historical construction of Europe and its ?outside?, its understanding of music. In Berlin, in the world?s most extensive archives, sound recordings are stored as trophies of a colonial sound-appropriation. What do we hear in these recordings today? What do they mean for the construction of our image of Europe, the European musical tradition, for the construction of ?others?? For years meLê yamomo has been concerned with these historic recordings and sound linkages, with the related demarcations and the violence. There is a separation between ?music? and ?sound? ? with all the violence that comes with borders.With Echoing Europe, meLê yamomo creates together with the performer Pepe Dayaw a new sound chamber at Ballhaus Naunynstraße: electronic music and historic sound documents, recordings dealing with the Berlin archives and their current policies constitute the elements of his musical narrative. A central issue in this is his own role as performer and scholar, as Person of Color, his mobility and forced paralysis within postcolonial academic and cultural structures. After participating in the international performance festival Permanente Beunruhigung, this is the transnationally operating performer?s first work at Ballhaus Naunynstraße.Produced by Kultursprünge at Ballhaus Naunynstraße gemeinnützige GmbH. Financed with funds from the Land Berlin, Senate Department for Culture and Europe.---------Lärm, Krach, Rauschen, die Schallwellen treffen auf das Trommelfell. Geräusche sind physische Berührungen. Die Berührung mit etwas Unbekanntem. Würden wir es verstehen, wäre es vielleicht ?Musik?. Wer fällt das Urteil, was ein ?Geräusch? ist? Für wen wäre es ?Musik?? Halten wir diese Berührung aus?In Echoing Europe- Postcolonial Reverberations re-arrangiert meLê yamomo, Performer, Komponist und Wissenschaftler für Sound-Studies, die europäische Kolonialgeschichte der Musik. Im Zentrum stehen die Aufnahmetechniken in Zeiten des Kolonialismus, konkret in der Zeit von 1890-1950 in Südostasien.Denn das tragbare Grammophon machte aus den flüchtigen Ereignissen transportierbare Rohstoffe für die wissenschaftliche und geschichtliche Konstruktion Europas, seines ?Außen?, seines Musikverständnisses. Die Tonaufnahmen als Trophäen einer kolonialen Klang-Aneignung lagern in Berlin, in den umfänglichsten Archiven der Welt. Was hören wir heute in diesen Aufzeichnungen? Was bedeuten sie für die Konstruktion unseres Bildes von Europa, der europäischen Musiktradition, für die Konstruktion der ?Anderen?? meLê yamomo beschäftigt sich seit Jahren eingängig mit den historischen Aufzeichnungen und klanglichen Verflechtungen, mit den damit verbundenen Grenzziehungen und der Gewalt. Denn zwischen ?Musik? und ?Geräusch? verläuft eine Grenze ? mit all der Gewalt, die Grenzen mit sich bringen.Mit Echoing Europe schafft meLê yamomo zusammen mit dem Performer Pepe Dayaw im Ballhaus Naunynstraße eine neue Lautkammer: elektronische Musik und historische Tondokumente, Aufzeichnungen zu den Berliner Archiven und ihrer gegenwärtigen Politik bilden die Elemente seiner musikalischen Erzählung. Seine eigene Rolle als Performer und Wissenschaftler, als Person of Color, seine Beweglichkeit und erzwungene Erstarrung in den postkolonial wissenschaftlichen und kulturellen Verhältnissen bilden darin eine zentrale Frage. Nach seiner Teilnahme am internationalen Performancefestival Permanente Beunruhigung ist dies nun die erste Arbeit des transnational agierenden Performers am Ballhaus Naunynstraße.

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