Angebote zu "Portugiesischen" (13 Treffer)

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Kein kleines Land
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Der portugiesische Abschied vom Kolonialreich verlief alles andere als reibungslos.Christiane Abele legt die erste deutschsprachige Studie zum portugiesischen Spätkolonialismus vor und zeigt, wie tief verwurzelt und weit verbreitet koloniales Denken in Portugal war.Während die meisten europäischen Imperien sich nach 1945 allmählich auflösten, ignorierte die Kolonialmacht Portugal den Zerfall der kolonialen Weltordnung. Der Diktator António Salazar hatte den Kolonialismus zum Fundament nationaler Identität erhoben, indem er die Tradition der "Entdecker", etwa des Seeweges nach Indien, hochhielt. Dieses Selbstverständnis wurde erst auf die Probe gestellt, als ab 1961 nacheinander in den drei afrikanischen Kolonien Angola, Mosambik und Guinea Unabhängigkeitskriege ausbrachen. 1974 setzte ein Militärputsch nicht nur der Salazar-Diktatur, sondern auch dem Kolonialprojekt ein Ende. Je lauter Weltöffentlichkeit und Unabhängigkeitsbewegungen den Kolonialismus in Frage stellten, desto mehr florierten in Portugal Großmachtfantasien und koloniales Pathos. So wird auch deutlich, wie eng Diktatur und Kolonialismus miteinander verwoben waren, sich gegenseitig aufrechterhielten - und am Ende gemeinsam untergingen.

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Stand: 30.10.2020
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Der Aufstieg der East-India-Company zur Territo...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Geschichte - Asien, Note: 5.5, , Sprache: Deutsch, Abstract: Indien bildete einen Machtfaktor wahrend der Ara des europaischen Kolonialismus. Wer Indien beherrschte, regierte über ein Fünftel der damaligen Weltbevolkerung. Nicht nur die menschlichen Ressourcen in Form von gewaltigen Armeen und Bauern standen zur Verfügung. Das Eldorado fanden die Briten nicht in Form von verborgenem Gold in den Dschungeln von Südamerika, sondern in Indien mit seinen riesigen Mengen an Menschen und Land, das den solange herbeigesehnten finanziellen und steuerlichen Segen bringen würde. Die Grossmachte rissen sich um dieses Potenzial. Die Portugiesen waren die ersten, die Handelsschiffe zur Neuentdeckung von Land und zu Gründungen von Kolonien rüsteten. Die Spanier wollten kürzere Handelsrouten nach Indien finden und entdeckten durch Zufall Amerika. Die Hollander verwalteten bereits dutzende von befestigten Anlagen in Indien und die Franzosen hatten sich durch geschickte Politik grossen Einfluss in Indien erarbeitet. Den unbedeutenden Briten der East India Company schenkte man keine Beachtung. Welche Umstande ermoglichten der englischen East-India-Company aber ab Mitte des 18. Jahrhunderts de facto eine Alleinherrschaft auf dem indischen Subkontinent zu etablieren? Wie konnten sie sich als Aussenseiter gegen die machtigeren portugiesischen, hollandischen und franzosischen Indien-Gesellschaften behaupten? Welche historischen Prozesse führten schliesslich dazu, dass die Company zur indischen Territorialmacht aufstieg?Wie wirkte die duale Funktion eines profitorientierten Handelsunternehmens und eines expansiven militarischen Verwaltungsapparates auf die Struktur der Company aus und wie pragte die Bürde der Diwani den spateren Verlauf der Company?Ich habe meine Arbeit in drei Teile geteilt. Im ersten Teil gehe ich auf die Geschichte des Mogulreiches ein und wie es zerfiel. Im zweiten Teil gehe ich auf die Handelsaktivitaten der East India Company ein, wie sie sich gegen die machtigen Handelsrivalen hatte durchsetzen konnen und wie sie den Aufstieg zur Territorialmacht gemeistert hatte. Im dritten Teil untersuche ich, welche Auswirkungen der Aufstieg zur Territorialmacht auf die Company und seine Umgebung zur Folge hatte.

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Wie das Iberoromanische das Niederländische dom...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Romanistik - Fächerübergreifendes, Note: 2.0, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Romanistik), Veranstaltung: Romantisch basierte Kreolsprachen, Sprache: Deutsch, Abstract: Papiamento trat erstmals in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts in Erscheinung und war bereits etwa ein Jahrhundert später ein gängiges Kommunikationsmittel vieler Mitglieder der weißen Oberschicht. Diese Tatsache bezeichnet Kramer als "Paradoxon" und er schreibt die Entwicklung u.a. der nicht vorhandenen Sprachloyalität der Niederländer zu. Ob (und wenn ja inwieweit) diese Behauptung in Bezug auf das Curaçao-Paradoxon zutrifft, soll in dieser Arbeit untersucht werden. Die noch immer zu den Niederlanden gehörende Antilleninsel Curaçao unterscheidet sich deutlich von den meisten (ehemaligen) europäischen Karibikkolonien. Denn während sich auf Jamaika, Haiti und Kuba die jeweilige oder eine kreolisierte Form derselben zur Hauptkommunikationssprache entwickelt hat, gelang dies dem Niederländischen auf Curaçao nicht. Obwohl die Voraussetzung für die Entstehung eines Idioms mit niederländischem Basiswortschatz gegeben war (denn ein Großteil der weißen Oberschicht auf Curaçao sprach Niederländisch), bildete sich stattdessen ein iberoromanisches Kreol heraus. Kramer geht davon aus, dass dieses Kreol (das Papiamento) aus einer portugiesischen Handelssprache entstanden ist, welche auf Curaçao als Verständigungssprache sowohl zwischen Niederländern und Sepharden als auch zwischen Herren und Sklaven fungierte.Um die Zusammenhänge so verständlich wie möglich darzulegen, werden zunächst einige historische Hintergründe veranschaulicht. Dazu gehören die Ziele und Rahmenbedingungen des niederländischen Kolonialismus: Es wird ein Überblick über die koloniale Expansion der Niederländer gegeben, mit Fokus auf die niederländische Westindien-Kompanie und den transatlantischen Sklavenhandel. Des Weiteren werden die sozioökonomischen Verhältnisse auf Curaçao geschildert. Im Anschluss wird der Begriff Sprachloyalität (bzw. Sprachilloyalität) erläutert und der Zusammenhang dieser Thematik mit der der Gruppenidentität. Es folgt die Präsentation einiger Faktoren, die die Sprachentwicklung auf der Insel begünstigt haben (sollen), zusammengeführt von Bart Jacobs, der sich mit der Thematik (im Gegensatz zu Kramer) intensiv auseinandergesetzt hat. Mit Blick auf diese Faktoren und die Historie des niederländischen Kolonialismus soll anschließend untersucht werden, ob das sogenannte Curaçao-Paradoxon tatsächlich darauf zurückzuführen ist, dass die Niederländer (zu der damaligen Zeit) keine Loyalität gegenüber ihrer Sprache besessen haben.

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