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Kolonialismus in Ozeanien
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Der Band beschäftigt sich mit der systematischen Erschließung und Kolonisierung Ozeaniens vom ausgehenden 18. bis ins 20. Jahrhundert. Die Kolonisierung folgte auf die Phase der Entdeckungsgeschichte. Walfänger, Händler und erste Siedler waren die Wegbereiter für spätere koloniale Landnahme und es kam bald zu einem Wettrennen der europäischen Mächte und der US-Amerikaner um die strategische Positionierung und die Sicherung der Ressourcen. Die massive europäisch-amerikanische Einflussnahme in Ozeanien brachte dramatische Veränderungen für die indigenen Gesellschaften mit sich - durch die Vermittlung neuer Wertmaßstäbe sowie ihre schrittweise Einbindung in die Geldökonomie und die flächendeckend organisierte Ausbeutung der vorhandenen Ressourcen. Der Band beleuchtet die verschiedenen Facetten der Beziehung zwischen Einheimischen und Kolonisten und vergleicht die unterschiedlichen Zugänge, Strategien und Zielsetzungen der einzelnen Kolonialmächte im sogenannten ´´Zeitalter des Imperialismus´´.

Anbieter: buecher.de
Stand: 15.04.2019
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Kolonialismus in Ozeanien als Buch von Hermann ...
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Kolonialismus in Ozeanien: Hermann Mückler

Anbieter: Hugendubel.de
Stand: 02.04.2019
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Inseln der Illusion. Briefe aus der Südsee
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´´Ich komme immer mehr zu der Überzeugung, daß es angenehmer ist, am Kaminfeuer zu reisen, als in der Wirklichkeit. Man erlebt weniger Enttäuschungen, und man kann sich seine Gesellschaft aussuchen.´´ Die Südsee - eine weit entfernte, meist idealisierte Weltregion, wie die Reiseberichte von Bougainville, Forster und Stevenson zeigen. Auch Robert James Fletcher ist auf der Suche nach dem Paradies der unberührten Südsee, wie es Robert Louis Stevenson in seinen Büchern geschildert hat. Schon die Reise in das vermeintliche Paradies entpuppt sich als der Vorhof zur Hölle: Fletcher bewundert die Schönheit der Albatrosse und ist über das Abschlachten derselben zum Herstellen von Pastete entsetzt. Die Versicherung Albatrospastete sei eine Köstlichkeit, die das Töten der schönen und stolzen Vögel rechtfertigt, läßt ihn hoffen... um enttäuscht festzustellen, dass die Pastete an geschmacklicher Abscheulichkeit kaum zu überbieten ist... Im Jahr 1912 trifft er auf den Neuen Hebriden ein, einer Inselgruppe östlich von Australien und findet ein Leben, das weit davon entfernt ist, paradiesisch genannt zu werden: eine Gesellschaft, die vom Kolonialismus durchsetzt ist und von Händlern, Siedlern und Missionaren ruiniert wird. Daneben Mücken, Malaria, Fieberschübe und oft auch nur der örtlich angebaute Tabak. Das Thema der Desillusionierung, der Bitternis, der Einsamkeit, die nicht zuletzt der Grund für sein häufiges Briefeschreiben ist, durchziehen Fletchers Briefe: ´´Ich habe eine Kuh und ein kleines Fohlen, mit denen ich spreche. Das Fohlen stößt mich vor die Brust, wenn ich ihm erzähle, daß ich sehr unglücklich bin. Irgendwie hilft mir das ein bißchen.´´ Zu denken, dass Fletcher aus diesen Gründen weniger überzeugt von der Überlegenheit seiner Rasse und insbesondere der Engländer ist, wäre falsch. Aber er hält sich als Reisender, nicht als Geschäftemacher und Ausbeuter dort auf, was sich in seinen Beschreibungen des alltäglichen Lebens niederschlägt: seine Erzählungen leben von der Schärfe, Authentizität und Schonungslosigkeit mit der er sowohl das Leben der Eingeborenen als auch der Kolonialherren betrachtet. Und: er verschont auch sich selbst mit seinem Sarkasmus nicht. Immer wieder schreibt er von der geplanten Rückkehr nach England, wägt das Hilfslehrerdasein in England gegen das Leben in der Südsee auf und bleibt doch aus mangelnder Entschlossenheit und vor allem aus Mangel an Geld: er schlägt sich durch, als Dolmetscher am Gerichtshof der von Frankreich und England gemeinsam verwalteten Kolonie, als Landvermesser, als Plantagenaufseher. Er bandelt mit einer eingeborenen Frau an, bekommt einen Sohn mit ihr, an den er große Erwartungen knüpft, die ebenso zerrinnen wie seine Hoffnungen in der Südsee die Schönheit als solche zu finden. Sie ist zum Greifen nah und haftet doch auch hier am Horizont. Mit literarischer Pointierung entwirft Fletcher das Kolonial- und Eingeborenenleben und entwirft in seinen Briefen ein einzigartig Werk der Tropenliteratur, die an den Reisenden Rimbaud denken lassen: ehrlich, sarkastisch und vor allem poetisch.

Anbieter: buecher.de
Stand: 15.04.2019
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Das 19. Jahrhundert (1789-1914)
22,00 € *
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Dieser Band bietet einen Überblick über die Zeit zwischen der Französischen Revolution und dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Behandelt werden die großen Linien der Geschichte Europas im Hinblick auf die Industrialisierung, die innerstaatlichen Entwicklungen und die zwischenstaatlichen Beziehungen sowie die Auswirkungen des europäischen Kolonialismus und Imperialismus auf die übrige Welt. Besonderes Gewicht wird auf die Entwicklung der USA gelegt, ebenso werden Mittel- und Südamerika, Vorder-, Süd- und Ostasien sowie Afrika, Australien und Ozeanien in die Darstellung einbezogen und so die globalen Verflechtungen zwischen alter und neuer Welt verdeutlicht. Abbildungen, Karten und Grafiken ergänzen den Text ebenso wie ausführlichere Darlegungen zu besonderen Themen und Sachverhalten.

Anbieter: buecher.de
Stand: 15.04.2019
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