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Postalische Zeugnisse zur deutschen Besatzungsh...
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In seinem Erlass zur Errichtung des Protektorats Böhmen und Mähren sicherte Hitler den besetzten böhmischen Ländern Autonomie und Selbstverwaltung zu. Was die versprochene "Autonomie" in der Praxis bedeutete, zeigte sich sehr bald. Die deutschen Okkupanten unterdrückten jede Regung von Opposition und begannen mit der Verfolgung der Juden. Die Gestapo-Gefängnisse füllten sich, Repräsentanten des kulturellen Lebens, Studenten, (angebliche) Regimegegner wurden in Konzentrationslager deportiert. Auf dem Boden des Protektorats, in Theresienstadt, entstand die größte Sammelstelle für Juden auf dem Weg in die Vernichtung. Die "tschechischen" Behörden wurden bald auf allen Ebenen vollständig unter deutsche Kontrolle gestellt. "Autonomie" und "Selbstverwaltung" waren eine Fassade, hinter der sich ein Unterdrückungssystem verbarg, das Züge von Kolonialismus aufwies.Mit Hilfe einer bisher wenig beachteten Kategorie von Dokumenten veranschaulicht der Autor ausgewählte Aspekte der deutschen Besatzungsherrschaft in Böhmen und Mähren. Es handelt sich dabei um Zeugnisse der postalischen Kommunikation: Postkarten, Briefinhalte, Briefumschläge, Zahlungsbelege etc.Diese Dokumente werden in ihrem historischen Kontext gesehen, woraus sich eine neue Perspektive auf Geschichte und weitere Informationen zu Personen und Institutionen ergeben. Diese Methodik wird im angelsächsischen Sprachbereich als "Social Philately" bezeichnet, während sie sich im Deutschen u.a. als "Historisch orientierte Philatelie" zu etablieren beginnt.

Anbieter: Dodax
Stand: 30.11.2020
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Elitenbildung und Dekolonisierung
70,00 € *
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Das Buch untersucht, wie sich die afrikanische Elite in Belgisch-Kongo von Gehilfen zu Gegnern des Kolonialstaates wandelte. Nach 1945 ging es der sich neu formierenden afrikanischen Elite angesichts von Reformversprechen zunächst weniger darum, den Kolonialismus zu überwinden, als einen privilegierten Platz darin zu besetzen. Die kolonialstaatliche Elitenpolitik bot den Évolués anhand von Vereinen und Zeitschriften eine ambivalente Öffentlichkeit, die Ermächtigung aber auch Kontrolle bedeutete. Daniel Tödt schildert den dornenreichen Kampf einer verbürgerlichten Elite um Gleichberechtigung, Anerkennung und Mitsprache. Enttäuscht über die Grenzen kolonialer Entwicklung erwuchs aus den Évolués die erste Politikergeneration des unabhängigen Kongos - Patrice Lumumba war einer von ihnen.

Anbieter: Dodax
Stand: 30.11.2020
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Die Bedeutung botanischer Gärten zur Kolonialzeit
13,99 € *
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Akademische Arbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Landschaftsarchitektur, Landespflege, Gartenbau, Note: 1,7, Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Kolonialismus ist "die Kontrolle eines Volkes über ein fremdes unter wirtschaftlichen, politischen und ideologischen Ausnutzung der Entwicklungsdifferenz ziwschen beiden" (REINHARD, 2008) mit diesen Worten werden vor allem die Absichten eines imperialistisch geführten europäischen Staates hervorgehoben. Aber, was genau ist Kolonialismus, welche gesellschaftlichen und geschichtlichen Kräfte und Entwicklungen führten tragend dazu bei und trug er wirklich nur zur Ausbeutung unterlegener Territorien bei? Diese Fragen, möchte ich etwas genauer beleuchten, anhand von der Bedeutung botanischer Einrichtungen während dieser dynamischen Epoche der Menschheit.

Anbieter: Dodax
Stand: 30.11.2020
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Nacktheit und Scham
35,80 € *
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Die heute im wesentlichen anerkannte Theorie der Zivilisation behauptet, daß die Menschen des Mittelalters, aber auch die Angehörigen der sogenannten primitiven Kulturen, im Vergleich zu uns Heutigen ihre Triebe und Affekte wenig gebunden oder geregelt hätten, daß in diesen Gesellschaften der Triebverzicht niedrig, die Mäßigung der Gefühle und Gefühlsäußerungen unerheblich gewesen sei. So heißt es, man habe einem Erwachsenen nicht sehr viel mehr Zurückhaltung abverlangt als einem Kind, weshalb uns heute ein mittelalterlicher Bauer oder eine Buschfrau aus der Kalahari zu Recht kindlich, einfältig, roh oder naiv erscheinen. Nacktheit, Sexualität, Defäkation, Körpergeräusche, Körpergeruch usw. seien bei einem solchen Menschen öffentlicher und ungleich weniger schambesetzt gewesen. Im Zuge der zunehmenden Arbeitsteilung der Menschen I sei nun deren soziale Verflechtung intensiver, die Abhängigkeit voneinander größer geworden, so daß es vorteilhaft wurde, die Affekte zu mäßigen, sie nicht mehr unmittelbar auszuleben, sie vielmehr hinter die Kulissen des gesellschaftlichen Lebens, in c einen Privatbereich zu verbannen. Inzwischen seien wir von einem stabilen Panzer aus Vorschriften und Regelungen umgeben, der deshalb kaum spürbar sei, weil wir die Fremdzwänge vorheriger Zeiten in Eigenzwänge verwandelt hätten, so daß sie uns quasi natürlich erschienen. Aber auch angebliche Lockerungen und Befreiungen, wie etwa die gegenwärtigen Tendenzen zum Nacktbaden oder zum "Oben ohne", seien nur scheinbare Informalisierungen. Solche "Liberalisierungen" seien nämlich nur möglich, weil der hohe Standard von Triebgebundenheit völlig gesichert sei. Hans Peter Duerr führt nun den Nachweis, daß diese Zivilisationstheorie falsch ist, daß sie weder den fremden Völkern noch unserer eigenen Vergangenheit gerecht wird. Er zeigt, daß der Mythos vom Zivilisationsprozeß identisch ist mit der Ideologie, die herangezogen wurde, um den Kolonialismus zu rechtfertigen, insoweit dieser behauptete, es gehe den europäischen Nationen darum, noch unentwickelte, unzivilisierte Menschen, die sich kaum von Kindern unterschieden, zu Zivilisierten, zu Erwachsenen zu machen. Duerr vertritt die These, die soziale Verflechtung und damit die soziale Kontrolle sei in "traditionellen" Gesellschaften wesentlich größer und intensiver als in modernen, und entsprechend sei auch das Bedürfnis nach Initimität, nach einer Privatsphäre, größer. Da in solchen kleinen, überschaubaren "face to face"-Gesellschaften Privatheit freilich nicht durch materiale Wände herstellbar war und ist, hat man für das Auge unsichtbare Wände errichtet, die alles das gegenüber dem Blick des anderen absichern, was bei uns immer noch eher physisch ausgesondert wird. So wird z.B. der nackte Leib - der, entgegen dem, was viele Wissenschaftler sagen, allemal sexuell wirkt - häufig mit einer Art "Phantomkleidung" bedeckt, indem man dazu erzogen wird, entweder von dem anderen den Blick abzuwenden oder durch ihn "hindurchzusehen". Aber auch für unsere Gesellschaften läßt sich, so Duerr, eine Zunahme der Zivilisation, also eine Internalisierung gesellschaftlicher Regeln, nicht nachweisen. Um dies zu belegen, unternimmt der Autor eine Neubewertung (die bei ihm zu einem Neu-Erzählen wird) der Quellen, auf denen die gängig Zivilisationstheorie basiert. Ausgehend von der Kritik an der herrschenden Zivilisationstheorie, entwickelt Hans Peter Duerr eine Kulturgeschichte und Ethnologie der sexuellen Scham und Schicklichkeit, die nicht nur die abendländische Geschichte seit ihren nachvollziehbaren Anfängen, sondern auch jene Völker miteinbezieht, die an der Peripherie der sogenannten Hochkulturen gelebt haben. Er begründet die Vermutung, daß es zumindest innerhalb der letzten vierzigtausend Jahre weder Wilde noch Naturvölker, weder Primitive noch unzivilisierte Völker gegeben hat.

Anbieter: Dodax
Stand: 30.11.2020
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Ville Lenkkeri. Existence Doubtful
44,00 € *
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"Existence Doubtful" versammelt Fotografien von der Antarktis und Tierra del Fuego. Der begleitende Essay nutzt die physische Reise als Rahmen, um Themen wie Humanismus, Kolonialismus, Gier und Repräsentation sowie die Möglichkeiten der Fotografie zu verhandeln.Das Buch feiert Begebenheiten und Ereignisse zweifelhafter Natur wie Illusionen und Unsicherheiten, die die auf Realität basierende Weltordnung ins Wanken bringen, und bewahrt uns vor dem Erwartbaren, vor allzuviel Sicherheit und Kontrolle.

Anbieter: Dodax
Stand: 30.11.2020
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Elitenbildung und Dekolonisierung
70,00 € *
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Das Buch untersucht, wie sich die afrikanische Elite in Belgisch-Kongo von Gehilfen zu Gegnern des Kolonialstaates wandelte. Nach 1945 ging es der sich neu formierenden afrikanischen Elite angesichts von Reformversprechen zunächst weniger darum, den Kolonialismus zu überwinden, als einen privilegierten Platz darin zu besetzen. Die kolonialstaatliche Elitenpolitik bot den Évolués anhand von Vereinen und Zeitschriften eine ambivalente Öffentlichkeit, die Ermächtigung aber auch Kontrolle bedeutete. Daniel Tödt schildert den dornenreichen Kampf einer verbürgerlichten Elite um Gleichberechtigung, Anerkennung und Mitsprache. Enttäuscht über die Grenzen kolonialer Entwicklung erwuchs aus den Évolués die erste Politikergeneration des unabhängigen Kongos - Patrice Lumumba war einer von ihnen.

Anbieter: Dodax
Stand: 30.11.2020
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Das unabhängige Sri Lanka - Die Regierung Jayew...
15,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Südasien, Note: zwei, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Institut für fremdsprachliche Philologien), Veranstaltung: Sri Lanka: zwischen Kolonialismus und Globalisierung, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung Die Dominanz einflussreicher Familien in gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Bereichen hat in Sri Lanka beinahe Tradition. Auch Junius Richard Jayewardene entstammt einer wohlhabenden und politisch einflussreichen Familie. Im Laufe seiner immerhin 50 Jahre langen politischen Karriere entwickelte er sich zu einem der bekanntesten Politiker im südasiatischen Raum. Die Regierungsperiode des Präsidenten Jayewardene, die Thema der vorliegenden Arbeit ist, fällt in die Zeit von 1977 bis 1988 und lässt sich in eine politische, eine ökonomische, eine militärische und eine religiöse Dimension einteilen. Dieser Einteilung entspricht auch die Gliederung der Arbeit. Unter der Regierung Jayewardene wird die Staatstätigkeit auf alle gesellschaftlichen Bereiche, vor allem aber auch auf den Wirtschaftssektor ausgeweitet. Seine und auch die Regierungszeit der UNP, die nach ihm noch bis 1994 an der Macht bleibt, ist ungewöhnlich lang. Von der Unabhängigkeit an hatten sich die SLFP und die UNP in kürzeren Abständen beinahe regelmässig in der Regierung abgelöst. Dass es nun zu einer so langen Regierungszeit kommt, hat mehrere Ursachen. Zu ihnen gehört, dass die UNP unter der Führung von Jayewardene von Beginn an ihre Macht ausbaut, sodass man schliesslich von einem Ein-Parteien-Regime sprechen kann. Kennzeichnend ist weiterhin der von der UNP erhobene ethnische Hegemonialanspruch. Aus ihm resultiert schliesslich die Ausweitung des jahrhunderte alten Konfliktes zwischen Tamilen und Singhalesen zum Bürgerkrieg. Es soll in dem entsprechenden Kapitel der Arbeit gezeigt werden, auf welchem Wege sich die Art und Weise der Konfliktaustragung immer mehr vom politischen Verhandlungsbestreben zur militärischen Austragung verlagert. Die Art und Weise der Machtausübung der Regierung unter Jayewardene in ihrer Gesamtheit betrachtet lässt die These zu, dass die übergeordnete Absicht dieser Regierung in der Erlangung der Kontrolle aller gesellschaftlichen Bereiche und Ebenen besteht. Dazu wird folgerichtig und konsequent die Macht von Beginn an konsolidiert und ausgeweitet. [...]

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 30.11.2020
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Das unabhängige Sri Lanka - Die Regierung Jayew...
12,99 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Südasien, Note: zwei, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Institut für fremdsprachliche Philologien), Veranstaltung: Sri Lanka: zwischen Kolonialismus und Globalisierung, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung Die Dominanz einflussreicher Familien in gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Bereichen hat in Sri Lanka beinahe Tradition. Auch Junius Richard Jayewardene entstammt einer wohlhabenden und politisch einflussreichen Familie. Im Laufe seiner immerhin 50 Jahre langen politischen Karriere entwickelte er sich zu einem der bekanntesten Politiker im südasiatischen Raum. Die Regierungsperiode des Präsidenten Jayewardene, die Thema der vorliegenden Arbeit ist, fällt in die Zeit von 1977 bis 1988 und lässt sich in eine politische, eine ökonomische, eine militärische und eine religiöse Dimension einteilen. Dieser Einteilung entspricht auch die Gliederung der Arbeit. Unter der Regierung Jayewardene wird die Staatstätigkeit auf alle gesellschaftlichen Bereiche, vor allem aber auch auf den Wirtschaftssektor ausgeweitet. Seine und auch die Regierungszeit der UNP, die nach ihm noch bis 1994 an der Macht bleibt, ist ungewöhnlich lang. Von der Unabhängigkeit an hatten sich die SLFP und die UNP in kürzeren Abständen beinahe regelmäßig in der Regierung abgelöst. Dass es nun zu einer so langen Regierungszeit kommt, hat mehrere Ursachen. Zu ihnen gehört, dass die UNP unter der Führung von Jayewardene von Beginn an ihre Macht ausbaut, sodass man schließlich von einem Ein-Parteien-Regime sprechen kann. Kennzeichnend ist weiterhin der von der UNP erhobene ethnische Hegemonialanspruch. Aus ihm resultiert schließlich die Ausweitung des jahrhunderte alten Konfliktes zwischen Tamilen und Singhalesen zum Bürgerkrieg. Es soll in dem entsprechenden Kapitel der Arbeit gezeigt werden, auf welchem Wege sich die Art und Weise der Konfliktaustragung immer mehr vom politischen Verhandlungsbestreben zur militärischen Austragung verlagert. Die Art und Weise der Machtausübung der Regierung unter Jayewardene in ihrer Gesamtheit betrachtet lässt die These zu, dass die übergeordnete Absicht dieser Regierung in der Erlangung der Kontrolle aller gesellschaftlichen Bereiche und Ebenen besteht. Dazu wird folgerichtig und konsequent die Macht von Beginn an konsolidiert und ausgeweitet. [...]

Anbieter: Thalia AT
Stand: 30.11.2020
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