Angebote zu "Kolonialgeschichte" (12 Treffer)

Kolonialismus
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Gewalt und auch vernichtende Gewalt scheinen in den diskursiven Konstruktionen kolonialer Wirklichkeit grundsätzlich angelegt zu sein. Sind also, wie etwa Jean-Paul Sartre meinte, kollektive Gewalt und Genozid zwangsläufige Konsequenzen des modernen Kolonialismus? Oder ist koloniale Gewalt, wie beispielsweise die Vernichtung der Herero, die sich in diesem Jahr zum einhundertsten Mal jährt, situationale Rückfälle in Handlungsstrukturen vormoderner Eroberungspolitik? Im Blickpunkt der Beiträge des Bandes steht die Frage nach dem gewaltgenerierenden Potential kolonialer Diskurse, die im Kontext unterschiedlicher Beispiele der Kolonialgeschichte untersucht werden. Welche sprachlichen Strategien der Exklusion lassen sich in kolonialen Diskursen erkennen? Welche Rolle spielen koloniale Konstruktionen des »Eigenen« und des »Fremden« auch hinsichtlich der Übertragung auf andere Diskursfelder? Gehörte die Vernichtung des »Anderen«, des »Fremden« explizit oder implizit zum kolonialen Programm? Welche Bedeutung kommt der Kategorie »Genozid« für das Verstehen kolonialer Gewalt, welche Bedeutung der Analyse kolonialer Gewaltakte für unser Verständnis von Genozid zu? Die Annäherungen des interdisziplinär angelegten Bandes eröffnen in der Fokussierung der Strukturen kolonialer Wirklichkeitskonstruktionen und ihrer Rückbindung an nationale Programme und Zukunftsentwürfe neue Blickwinkel für die Analyse von Gewaltprozessen in der Moderne.

Anbieter: buecher.de
Stand: 13.06.2019
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Kartierte Kolonialgeschichte als Buch von Mathi...
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Kartierte Kolonialgeschichte:Der Kolonialismus in raumbezogenen Medien historischen Lernens - ein Vergleich aktueller europäischer Geschichtsatlanten. Aufl. Mathias Renz

Anbieter: Hugendubel.de
Stand: 27.05.2019
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Deutscher Kolonialismus
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In der zweiten Hälfte des 19. Jh.s baute Deutschland sein Kolonialreich auf. Dass dieser Teil der deutschen Geschichte heute oft vergessen ist, hängt mit dem frühen Verlust der Kolonien durch die Niederlage im I. Weltkrieg zusammen. Kolonialgeschichte aber ist ein zentraler Teil einer gemeinsamen - wenn auch rechtlich höchst ungleichen - Geschichte von Europa und dem ´Rest der Welt´. Kolonien waren das Schaufenster zu einer exotischen, geheimnisvollen Welt. Eine große Schau des DHM Berlin gibt einen faszinierenden Überblick über die deutsche Kolonialgeschichte. Sie thematisiert Herrschaftspraxis und wirtschaftliche Ausbeutung sowie den Umgang mit der einheimischen Bevölkerung - bis hin zum Völkermord. Forschungsreisen und christliche Missionierung spielen ebenso eine Rolle wie das Schicksal von in ´Völkerschauen´ gezeigten Afrikanern. Der Umgang mit der kolonialen Vergangenheit in Deutschland wie in den ehemaligen Kolonien lässt einen spannenden Blick auf ein schwieriges Erbe zu.

Anbieter: buecher.de
Stand: 13.06.2019
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Kartierte Kolonialgeschichte als eBook Download...
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Kartierte Kolonialgeschichte:Der Kolonialismus in raumbezogenen Medien historischen Lernens - ein Vergleich aktueller europäischer Geschichtsatlanten. 1. Auflage Mathias Renz

Anbieter: Hugendubel.de
Stand: 27.05.2019
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Buch - Eine Frage der Zeit
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Ein Abenteuerroman aus Zeiten des Kolonialismus vor der Kulisse des TanganikaseesDer Longseller von Alex Capus jetzt bei dtvEine unglaubliche, doch wahre Geschichte: 1913 beauftragt Kaiser Wilhelm II. drei norddeutsche Werftarbeiter, ein Dampfschiff in seine Einzelteile zu zerlegen und am Tanganikasee südlich des Kilimandscharo wieder zusammenzusetzen. Der Monarch will damit seine imperialen Ansprüche unterstreichen. Zur gleichen Zeit beauftragt Winston Churchill den exzentrischen, aber liebenswerten Oberstleutnant Spicer Simson, zwei Kanonenboote über Land durch halb Afrika an den Tanganikasee zu schleppen. Als der Erste Weltkrieg ausbricht, liegen sich Deutsche und Briten an seinen Ufern gegenüber. Keiner will, aber jeder muss Krieg führen vor der pittoresken Kulisse des tropischen Sees. Alle sind sie Gefangene der Zeit, in der sie leben, und jeder hat seine eigene Art, damit fertig zu werden.

Anbieter: Yomonda.de
Stand: 08.05.2019
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Sansibar- Ein deutsches Lesebuch 1844 bis 1914 ...
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Erscheinungsdatum: 09/2013Medium: TaschenbuchEinband: Kartoniert / BroschiertTitel: Sansibar- Ein deutsches Lesebuch 1844 bis 1914Redaktion: Meffert, ErichVerlag: Aragon GmbHSprache: DeutschSchlagworte: Kolonialgeschichte // Kolonialismus // Sansib

Anbieter: RAKUTEN
Stand: 12.06.2019
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Skandal in Togo
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Das wahre Gesicht des deutschen Kolonialismus: Im neuen Buch ´Skandal in Togo. Ein Kapitel deutscher Kolonialisierung´ der renommierten Historikerin Rebekka Habermas geht es um koloniale Sehnsüchte, fragile Macht und Gewalt. Im Mittelpunkt steht ein Skandal, der sogar den Reichstag im fernen Berlin auf den Plan rief: 1900 soll der Kolonialbeamte Geo Schmidt eine junge Afrikanerin vergewaltigt haben. Doch solche Übergriffe waren in den Kolonien nahezu alltäglich, warum also die Aufregung? Hier erfahren wir, worum es wirklich ging: Der Kolonialbeamte, eigentlich der mächtigste Mann vor Ort, rang nicht nur mit der afrikanischen Bevölkerung. In Togo waren auch christliche Missionare tätig, die vor allem Gottes Wort verbreiten wollten und ihre Bemühungen durch Geo Schmidt gefährdet sahen. Ihre unzähligen Briefe nach Berlin, in denen sie Schmidts Treiben schildern, sind beredte Zeugnisse eines grundlegenden Konflikts im kolonialen Raum. Und sie führten dazu, dass im Berliner Reichstag Abgeordnete wetterten, die Mission der Zivilisierung in Afrika werde durch brutale Kolonialbeamte gefährdet. Lebendig schildert Rebekka Habermas die Beziehungen, Interessen und Motive der Beteiligten, den Rassismus und Alltag vor Ort und die kolonialen Echos, die der Skandal in der Gesellschaft des deutschen Kaiserreichs hervorrief. Damit bietet sie neue, erstaunliche Einblicke - eine glänzend erzählte Mikrogeschichte des Kolonialismus und ein wichtiger Beitrag zur Kolonialgeschichte.

Anbieter: buecher.de
Stand: 13.06.2019
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Skandal in Togo (eBook, ePUB)
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Das wahre Gesicht des deutschen Kolonialismus: Im neuen Buch ?Skandal in Togo. Ein Kapitel deutscher Kolonialisierung? der renommierten Historikerin Rebekka Habermas geht es um koloniale Sehnsüchte, fragile Macht und Gewalt. Im Mittelpunkt steht ein Skandal, der sogar den Reichstag im fernen Berlin auf den Plan rief: 1900 soll der Kolonialbeamte Geo Schmidt eine junge Afrikanerin vergewaltigt haben. Doch solche Übergriffe waren in den Kolonien nahezu alltäglich, warum also die Aufregung? Hier erfahren wir, worum es wirklich ging: Der Kolonialbeamte, eigentlich der mächtigste Mann vor Ort, rang nicht nur mit der afrikanischen Bevölkerung. In Togo waren auch christliche Missionare tätig, die vor allem Gottes Wort verbreiten wollten und ihre Bemühungen durch Geo Schmidt gefährdet sahen. Ihre unzähligen Briefe nach Berlin, in denen sie Schmidts Treiben schildern, sind beredte Zeugnisse eines grundlegenden Konflikts im kolonialen Raum. Und sie führten dazu, dass im Berliner Reichstag Abgeordnete wetterten, die Mission der Zivilisierung in Afrika werde durch brutale Kolonialbeamte gefährdet. Lebendig schildert Rebekka Habermas die Beziehungen, Interessen und Motive der Beteiligten, den Rassismus und Alltag vor Ort und die kolonialen Echos, die der Skandal in der Gesellschaft des deutschen Kaiserreichs hervorrief. Damit bietet sie neue, erstaunliche Einblicke ? eine glänzend erzählte Mikrogeschichte des Kolonialismus und ein wichtiger Beitrag zur Kolonialgeschichte.

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Stand: 13.06.2019
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Moderne Imperialisten
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Dieses Buch erkundet die Bedeutung des Kolonialismus für die Kultur- und Mentalitätsgeschichte des Kaiserreichs. In der bundesdeutschen Historiographie spielt die deutsche Kolonialgeschichte nach wie vor eine marginale Rolle. Doch blickt man auf die mental-kulturelle Dimension der Kolonialpläne, -utopien und -realisierungen, dann zeigt sich, dass die Schutzgebiete für das schwächelnde nationale Selbstwertgefühl von erheblicher Bedeutung waren. Die bürgerlichen Kolonialakteure stellten sich vor, mit dem Erwerb und Besitz von Kolonien Orientierung und Halt zu bekommen. Die Autorin zeigt, wie facettenreich diese Identitätsfrage auf der Folie der Kolonien verhandelt wurde. Vier Themenbereiche stehen im Mittelpunkt der Untersuchung: die Migrationskonzepte, die Naturwahrnehmungen, die Vorstellungen über eine in Afrika aufzubauende ´´deutsche Kultur´´ und die Diskussion um ´´Mischehen´´ zwischen Deutschen und Afrikanerinnen. Hauptfokus ist die wichtigste Kolonie, Deutsch-Südwestafrika.

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Stand: 13.06.2019
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