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Die Bagdadbahn
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Moderne Geschichte, Note: 1,7, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Geschichtswissenschaften), Veranstaltung: Das Osmanische Reich, Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn man sich heutzutage in der sich auf den EU-Beitritt vorbereitenden Türkei auf die Spuren der legendären Bagdadbahn macht, so wird man dort wohl nur noch von den älteren Generationen brauchbare Auskünfte über das einstige Mammutvorhaben bekommen. Was früher von den Engländern als akute Gefährdung Indiens gefürchtet, von Russland entgegen der eigenen Ziele um die strategisch wichtigen Meerengen wegen der Stärkung der Türkei verpönt, von Frankreich nur zeitweise widerwillig unterstützt, von der Türkei selbst als Strohhalm zur Erhaltung des porösen Staates angesehen und von Deutschland zu einem Symbol von Weltmachtstellung heraufstigmatisiert wurde, ist für die heutige Bevölkerung des ehemaligen Konstantinopels und des anatolischen Hinterlandes weitgehend ohne Belang. Der oft liegen bleibende Zug in Richtung Morgenland gleicht vielmehr einem "Gespenster-Expreß" und die so genannten Posta Treni (Postzüge) verkehren nur schleppend auf den maroden Krupp-Schienen. Kaum zu glauben, dass das mittlerweile vollkommen unrentable Transportsystem Anfang des letzten Jahrhunderts in Medien, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft für dermaßen Furore sorgte, dass ihm später (ob berechtigt oder nicht) sogar eine Teilschuld am Kriegsausbruch im Juli 1914 gegeben wurde. In einer Hochphase des Kolonialismus war die Lokomotive, die einen "new short cut to the East" eröffnete, reinster Zündstoff im leicht entflammbaren Konglomerat fiebriger Gemüter und Mentalitäten, welche die Atmosphäre in Europa und an seiner Peripherie erhitzten. Was zu jener Zeit nicht alles debattiert wurde: Die deutschen Gazetten proklamierten den Drang nach Osten, wohingegen in England eine aggressive, ebenso hartnäckige und als "anti-german fever" bekannte Pressekampagne gegen selbiges Vorhaben lief, welche so einflussreich war, dass sie selbst den 1903 amtierenden Premierminister Balfour zu einer Kehrtwende in Fragen der Beteiligung an dem deutschen Bahnprojekt zwang. Gerade für das wilhelminische Deutschland und das edwardianische England wurde die Bagdadbahn "mehr als nur eine Spezialfrage von lokalem Charakter" , sondern zeigte sich in ihr, nach Ansicht Friedrich Heinz Bodes, das "gesamte deutsch-englische Verhältnis der Vorkriegszeit [...] mit all seinen Spannungen, Irrungen, Unklarheiten, seinem Nichtverständnis für die Belange des Anderen, seinem gegenseitigen Misstrauen und [...] den niedrigen Gehässigkeiten."

Anbieter: Dodax
Stand: 23.11.2020
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German Studies in India Bd 4/2015
63,90 CHF *
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Sektion I Hans Richard Brittnacher: Der Kriminalroman. Ein Genre als Herausforderung der Literaturwissenschaft Sohani Sachdeva: „Wer bin ich?“ – Die (De)Konstruktion des Identitätsbegriffs in Yoko Tawadas Roman Das Bad Anu Pande: Kontinuitäten und Brüche. Der Anthropozentrismus in Marlen Haushofers Die Wand Carmen Ulrich: “I am a Prussian – please curb your enthusiasm.” Loriot’s scenes about NOTHING Reuben Philip Mathew: Stefan Heyms Der König David Bericht und Ahasver: Eine intertextuelle Analyse Silvio Vietta: Germanistik und Europäistik. Einige Überlegungen Sektion II: Indien-Diskurse Gita Dharampal-Frick: Early Modern Transcultural Narratives. German Empirical Discourse on India (1500–1750) Tina Gopal: Die fiktionale Darstellung des indischen Aufstandes 1857. Zum Feuilletonroman Nana Sahib, der Dämon Indiens Jyoti Sabharwal: An Un-Orientalist Memoir. Alex Aronson’s Brief Chronicles of the Time Shreya Gaikwad: Seidenbaukunst und Kolonialverbrechen. Indien- und Chinabezüge in W. G. Sebalds Die Ringe des Saturn Kim Tawmbing: Dionysisches und Apollinisches. Zu Hermann Hesses Roman Siddhartha Thomas Schwarz: “Indian Dirt”. Rhetoric and Aesthetics of Abjection in German Discourses on India Imke Polland: Weibliche Indomanie? Indienrepräsentationen in Anna Katharina Fröhlichs Roman Kream Korner Carmen Ulrich: Ein katholischer Häretiker zwischen Österreich und Hindustan. Ein Querschnitt durch Josef Winklers Prosa Übersetzungen und Werkstattberichte Swati Acharya und Thomas Schwarz: Krankhaftes Wohlbefinden von Amar Kant Swati Acharya: Amar Kant. Ein Nachruf Astha Gandhi und Salman Abbas: Qurratul Ain Haiders Awaragard. Zur Übersetzung der Kurzgeschichte vom Urdu ins Deutsche – Der Anhalter Gawri Verma und Tina Boos: Omprakash Valmikis Ghuspaithiye. Zur Übersetzung der Kurzgeschichte vom Hindi ins Deutsche – Die Eindringlinge Namita Khare: Zur Übersetzung von Herta Müllers Der Mensch ist ein grosser Fasan auf der Welt ins Hindi Rezensionen Bettina Bannasch, Gerhild Rochus (Hg.): Handbuch der deutschsprachigen Exilliteratur. Von Heinrich Heine bis Herta Müller Shreya Gaikwad Stephan Besser: Pathographie der Tropen. Literatur, Medizin und Kolonialismus um 1900 Thomas Schwarz Jyoti Sabharwal: Willy Haas. Die Begegnung mit Indien als Exilort Johannes Görbert Rüdiger Zymner, Achim Hölter (Hg.): Handbuch Komparatistik: Theorien, Arbeitsfelder, Wissenspraxis Salman Abbas und Pia Martin Klaus Fischer, Eilika Fobbe, Stefan J. Schierholz (Hg.): Valenz und Deutsch als Fremdsprache; Klaus Fischer, Fabio Mollica (Hg.): Valenz, Konstruktion und Deutsch als Fremdsprache Nishant K. Narayanan Thomas Schwarz: Ozeanische Affekte. Die literarische Modellierung Samoas im kolonialen Diskurs Anne D. Peiter Franz-Josef Deiters, Axel Fliethmann u. a. (Hg.): Limbus. Australisches Jahrbuch für germanistische Literatur- und Kulturwissenschaft Thomas Schwarz Interview Interview mit Stefan Kaegi über das Festival Parallel Cities Delhi 2013 Parvati Vasanta Konferenzbericht German Week. 11. Nachwuchssymposium im Fach Germanistik & Goethe Society Conference, 16.–20. Februar 2015, University of Delhi Christoph Senft und Carmen Ulrich Nachwort Zur Rezeption der ‚Neuen Folge‘ Thomas Schwarz

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 23.11.2020
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'(un-)erfüllte Wirklichkeit'
41,90 CHF *
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Dieser Band enthält eine Auswahl der Vorträge, die vom 1. bis 3. September 2004 bei einem Symposium (In Perspective: Uwe Timm) am Department of German der Universität Leeds gehalten wurden. Ziel dieser Veranstaltung war es, anknüpfend an den erreichten Forschungsstand, besonders die neuen Werke des Autors zu berücksichtigen. Im Mittelpunkt steht zunächst der grosse und viel beachtete Roman Rot (2001). In fünf sich gegenseitig ergänzenden Aufsätzen wird auf den thematischen Facettenreichtum und die Symbolkraft dieses Zeugnis Timms anhaltender Auseinandersetzung mit den utopischen Ideen und der „unerfüllten Wirklichkeit“ der deutschen Studentenbewegung hingewiesen. Timms Lesung aus seinem 1978 veröffentlichten Roman Morenga bildete den Rahmen für zwei Beiträge zu seiner Auseinandersetzung mit dem Kolonialismus. Es folgen drei Aufsätze, die auf theoretische und praktische Aspekte der literarischen Werkstatt Uwe Timms eingehen. Der letzte Teil des Bandes behandelt wiederum ein einzelnes Werk: So wird die autobiographische Schrift Am Beispiel meines Bruders (2003), die zentrale Fragen um persönliche Verantwortung, Erinnerungskultur und kommunikatives Gedächtnis, Vergangenheitsbewältigung und das in der Berliner Republik sehr häufig diskutierte „deutsche Leid“ aufwirft, aus differenzierten Perspektiven beleuchtet. Eine kurze Bibliographie der Sekundärliteratur bietet eine abschliessende Orientierungshilfe.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 23.11.2020
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Die Bagdadbahn
15,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Moderne Geschichte, Note: 1,7, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Geschichtswissenschaften), Veranstaltung: Das Osmanische Reich, Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn man sich heutzutage in der sich auf den EU-Beitritt vorbereitenden Türkei auf die Spuren der legendären Bagdadbahn macht, so wird man dort wohl nur noch von den älteren Generationen brauchbare Auskünfte über das einstige Mammutvorhaben bekommen. Was früher von den Engländern als akute Gefährdung Indiens gefürchtet, von Russland entgegen der eigenen Ziele um die strategisch wichtigen Meerengen wegen der Stärkung der Türkei verpönt, von Frankreich nur zeitweise widerwillig unterstützt, von der Türkei selbst als Strohhalm zur Erhaltung des porösen Staates angesehen und von Deutschland zu einem Symbol von Weltmachtstellung heraufstigmatisiert wurde, ist für die heutige Bevölkerung des ehemaligen Konstantinopels und des anatolischen Hinterlandes weitgehend ohne Belang. Der oft liegen bleibende Zug in Richtung Morgenland gleicht vielmehr einem 'Gespenster-Express' und die so genannten Posta Treni (Postzüge) verkehren nur schleppend auf den maroden Krupp-Schienen. Kaum zu glauben, dass das mittlerweile vollkommen unrentable Transportsystem Anfang des letzten Jahrhunderts in Medien, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft für dermassen Furore sorgte, dass ihm später (ob berechtigt oder nicht) sogar eine Teilschuld am Kriegsausbruch im Juli 1914 gegeben wurde. In einer Hochphase des Kolonialismus war die Lokomotive, die einen 'new short cut to the East' eröffnete, reinster Zündstoff im leicht entflammbaren Konglomerat fiebriger Gemüter und Mentalitäten, welche die Atmosphäre in Europa und an seiner Peripherie erhitzten. Was zu jener Zeit nicht alles debattiert wurde: Die deutschen Gazetten proklamierten den Drang nach Osten, wohingegen in England eine aggressive, ebenso hartnäckige und als 'anti-german fever' bekannte Pressekampagne gegen selbiges Vorhaben lief, welche so einflussreich war, dass sie selbst den 1903 amtierenden Premierminister Balfour zu einer Kehrtwende in Fragen der Beteiligung an dem deutschen Bahnprojekt zwang. Gerade für das wilhelminische Deutschland und das edwardianische England wurde die Bagdadbahn 'mehr als nur eine Spezialfrage von lokalem Charakter' , sondern zeigte sich in ihr, nach Ansicht Friedrich Heinz Bodes, das 'gesamte deutsch-englische Verhältnis der Vorkriegszeit [...] mit all seinen Spannungen, Irrungen, Unklarheiten, seinem Nichtverständnis für die Belange des Anderen, seinem gegenseitigen Misstrauen und [...] den niedrigen Gehässigkeiten.'

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 23.11.2020
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'(un-)erfüllte Wirklichkeit'
30,70 € *
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Dieser Band enthält eine Auswahl der Vorträge, die vom 1. bis 3. September 2004 bei einem Symposium (In Perspective: Uwe Timm) am Department of German der Universität Leeds gehalten wurden. Ziel dieser Veranstaltung war es, anknüpfend an den erreichten Forschungsstand, besonders die neuen Werke des Autors zu berücksichtigen. Im Mittelpunkt steht zunächst der große und viel beachtete Roman Rot (2001). In fünf sich gegenseitig ergänzenden Aufsätzen wird auf den thematischen Facettenreichtum und die Symbolkraft dieses Zeugnis Timms anhaltender Auseinandersetzung mit den utopischen Ideen und der „unerfüllten Wirklichkeit“ der deutschen Studentenbewegung hingewiesen. Timms Lesung aus seinem 1978 veröffentlichten Roman Morenga bildete den Rahmen für zwei Beiträge zu seiner Auseinandersetzung mit dem Kolonialismus. Es folgen drei Aufsätze, die auf theoretische und praktische Aspekte der literarischen Werkstatt Uwe Timms eingehen. Der letzte Teil des Bandes behandelt wiederum ein einzelnes Werk: So wird die autobiographische Schrift Am Beispiel meines Bruders (2003), die zentrale Fragen um persönliche Verantwortung, Erinnerungskultur und kommunikatives Gedächtnis, Vergangenheitsbewältigung und das in der Berliner Republik sehr häufig diskutierte „deutsche Leid“ aufwirft, aus differenzierten Perspektiven beleuchtet. Eine kurze Bibliographie der Sekundärliteratur bietet eine abschließende Orientierungshilfe.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 23.11.2020
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Die Bagdadbahn
12,99 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Moderne Geschichte, Note: 1,7, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Geschichtswissenschaften), Veranstaltung: Das Osmanische Reich, Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn man sich heutzutage in der sich auf den EU-Beitritt vorbereitenden Türkei auf die Spuren der legendären Bagdadbahn macht, so wird man dort wohl nur noch von den älteren Generationen brauchbare Auskünfte über das einstige Mammutvorhaben bekommen. Was früher von den Engländern als akute Gefährdung Indiens gefürchtet, von Russland entgegen der eigenen Ziele um die strategisch wichtigen Meerengen wegen der Stärkung der Türkei verpönt, von Frankreich nur zeitweise widerwillig unterstützt, von der Türkei selbst als Strohhalm zur Erhaltung des porösen Staates angesehen und von Deutschland zu einem Symbol von Weltmachtstellung heraufstigmatisiert wurde, ist für die heutige Bevölkerung des ehemaligen Konstantinopels und des anatolischen Hinterlandes weitgehend ohne Belang. Der oft liegen bleibende Zug in Richtung Morgenland gleicht vielmehr einem 'Gespenster-Expreß' und die so genannten Posta Treni (Postzüge) verkehren nur schleppend auf den maroden Krupp-Schienen. Kaum zu glauben, dass das mittlerweile vollkommen unrentable Transportsystem Anfang des letzten Jahrhunderts in Medien, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft für dermaßen Furore sorgte, dass ihm später (ob berechtigt oder nicht) sogar eine Teilschuld am Kriegsausbruch im Juli 1914 gegeben wurde. In einer Hochphase des Kolonialismus war die Lokomotive, die einen 'new short cut to the East' eröffnete, reinster Zündstoff im leicht entflammbaren Konglomerat fiebriger Gemüter und Mentalitäten, welche die Atmosphäre in Europa und an seiner Peripherie erhitzten. Was zu jener Zeit nicht alles debattiert wurde: Die deutschen Gazetten proklamierten den Drang nach Osten, wohingegen in England eine aggressive, ebenso hartnäckige und als 'anti-german fever' bekannte Pressekampagne gegen selbiges Vorhaben lief, welche so einflussreich war, dass sie selbst den 1903 amtierenden Premierminister Balfour zu einer Kehrtwende in Fragen der Beteiligung an dem deutschen Bahnprojekt zwang. Gerade für das wilhelminische Deutschland und das edwardianische England wurde die Bagdadbahn 'mehr als nur eine Spezialfrage von lokalem Charakter' , sondern zeigte sich in ihr, nach Ansicht Friedrich Heinz Bodes, das 'gesamte deutsch-englische Verhältnis der Vorkriegszeit [...] mit all seinen Spannungen, Irrungen, Unklarheiten, seinem Nichtverständnis für die Belange des Anderen, seinem gegenseitigen Misstrauen und [...] den niedrigen Gehässigkeiten.'

Anbieter: Thalia AT
Stand: 23.11.2020
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