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MERKUR Dt. Zeitschrift für europ. Denken 846
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Erscheinungsdatum: 02.11.2019, Medium: Taschenbuch, Einband: Klappenbroschur, Titel: MERKUR Gegründet 1947 als Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken - Nr. 846, Heft 11 / November 2019, Redaktion: Demand, Christian, Verlag: Klett-Cotta Verlag // Klett-Cotta, Originalsprache: Deutsch, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Anthologie // Belletristik // Essay // Feuilleton // Reportage // Frankreich // Reisebeschreibung // Literaturwissenschaft // Cultural Studies // Kulturwissenschaften // Wissenschaft // Demokratie // Europa // Geschichte // Kulturgeschichte // Imperialismus // Kolonialgeschichte // Kolonialismus // Weltkrieg // Zweiter Weltkrieg // Weltkrieg 1939 // 45 // Informatik // Technik // Reisebericht // Reisetagebuch // Literarische Essays // Mond // Periode // 1939 bis 1945 // Literaturwissenschaft: 1800 bis 1900 // Politisches System: Demokratie // Alternative & erneuerbare Energiewirtschaft // Europäische Geschichte // Kolonialismus und Imperialismus // Supercomputer // Reiseberichte // Reiseliteratur, Rubrik: Belletristik // Lyrik, Dramatik, Essays, Seiten: 104, Gewicht: 196 gr, Verkäufer: averdo

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Stand: 19.01.2021
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Großfriedrichsburg und die Kolonisation ohne Ko...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1.7, Universität Siegen (Internationale Kulturhistorische Studien), Veranstaltung: Europäische Expansion im Mittelalter und in der frühen Neuzeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Zu den europäischen Regimenten, die in der frühen Neuzeit an dem transatlantischen Handel beteiligt waren, zählt auch Brandenburg-Preußen. Im Jahre 1682 wurde nämlich die "Brandenburgisch-Afrikanische-Companie" (BAC) in Brandenburg gegründet. Die Gesellschaft betrieb den transatlantischen Handel in Afrika, in Amerika und in der Karibik bis 1717. Als Handelsstützpunkte wurden Festungen an der westafrikanischen Küste gegründet. Großfriedrichsburg im heutigen Ghana war die erste und die wichtigste von diesen Festungen. Im Rahmen der deutschen Besetzung Afrikas Ende 19. Jahrhunderts, fand die brandenburgisch-preußische Expansionsgeschichte in Westafrika in der frühen Neuzeit eine große Resonanz, wobei die Befürworter des deutschen Kolonialismus sie als erste gelungene Kolonialerfahrung erwähnten. Aber was ist genau unter brandenburgisch-preußische Expansionsgeschichte in Westafrika zu verstehen und wie ist sie verlaufen? Welche waren die Motivationen und Folgen dieses Abenteuers? Wie sollte sie in Bezug auf Kolonialismus betrachtet werden? Auf diese Fragen wird in der vorliegenden Arbeit eingegangen. In der Arbeit werden Begriffe rund um die Begriffe ,Kolonie' und ,Expansion' auf der Grundlage von Jürgen Osterhammels Arbeiten definiert und auf der Grundlage dieser Definitionen die Frage diskutiert, in welche der von Osterhammel vorgeschlagenen Kategorien sich die überseeische Expansion von 1681-1717 einordnen lässt.

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Die ägyptische Muslimbruderschaft
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Die Muslimbruderschaft ist die erste globale islamische Organisation. Älter als die UNO wurde sie 1928 von dem ägyptischen Volksschullehrer Hasan Al-Banna (1906-1949) gegründet und ist heute die einflussreichste islamisch-politische Organisation weltweit. Wer sie verstehen will, muss ihre Geschichte kennen. Von einer anfänglichen Sozialbewegung wandelte sie sich zu einer politischen und zeitweisen militanten Bewegung. In den 1970er Jahren schworen sie der Gewalt ab und treten seit nunmehr vierzig Jahren für ein demokratisches Ägypten ein, – wenn auch ihr Plädoyer für Demokratie nicht immer widerspruchsfrei blieb. Der Islamwissenschaftler Muhammad Sameer Murtaza erzählt lebendig und kritisch, wie sich die Ideologie der Muslimbrüder im Laufe der Jahrzehnte wandelte und porträtiert ihre prägenden Persönlichkeiten: von Hasan Al-Banna und Sayyid Qutb über Hasan Al-Hudaibi und Umar Al-Tilmisani. Er schlägt hierbei den Bogen von der Zeit des Kolonialismus bis in die Gegenwart des Arabischen Frühlings.

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Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1.7, Universität Siegen (Internationale Kulturhistorische Studien), Veranstaltung: Europäische Expansion im Mittelalter und in der frühen Neuzeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Zu den europäischen Regimenten, die in der frühen Neuzeit an dem transatlantischen Handel beteiligt waren, zählt auch Brandenburg-Preußen. Im Jahre 1682 wurde nämlich die "Brandenburgisch-Afrikanische-Companie" (BAC) in Brandenburg gegründet. Die Gesellschaft betrieb den transatlantischen Handel in Afrika, in Amerika und in der Karibik bis 1717. Als Handelsstützpunkte wurden Festungen an der westafrikanischen Küste gegründet. Großfriedrichsburg im heutigen Ghana war die erste und die wichtigste von diesen Festungen. Im Rahmen der deutschen Besetzung Afrikas Ende 19. Jahrhunderts, fand die brandenburgisch-preußische Expansionsgeschichte in Westafrika in der frühen Neuzeit eine große Resonanz, wobei die Befürworter des deutschen Kolonialismus sie als erste gelungene Kolonialerfahrung erwähnten. Aber was ist genau unter brandenburgisch-preußische Expansionsgeschichte in Westafrika zu verstehen und wie ist sie verlaufen? Welche waren die Motivationen und Folgen dieses Abenteuers? Wie sollte sie in Bezug auf Kolonialismus betrachtet werden? Auf diese Fragen wird in der vorliegenden Arbeit eingegangen. In der Arbeit werden Begriffe rund um die Begriffe ,Kolonie' und ,Expansion' auf der Grundlage von Jürgen Osterhammels Arbeiten definiert und auf der Grundlage dieser Definitionen die Frage diskutiert, in welche der von Osterhammel vorgeschlagenen Kategorien sich die überseeische Expansion von 1681-1717 einordnen lässt.

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Georg Wilhelm Friedrich Hegel interkulturell ge...
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Die Philosophie Hegels (1770-1831) ist häufig als Denken der konkreten Freiheit beschrieben worden. In seiner Rechtsphilosophie (1821) entwickelt er eine Auffassung vom Staat, nach der sich die Kräfte von oben (der Monarch und die Regierung) und von unten (die Volksvertretung und die öffentliche Meinung) in einem Gleichgewicht befinden. Als Staatsbürger richten sich die Menschen von sich aus auf das Allgemeine des so konzipierten Staates. Auf der Stufe der ›bürgerlichen Gesellschaft‹ wird dem Besonderen Raum gegeben. Wenn jeder für sich selbst das Beste und das Meiste erstrebt, ist es (in der Gesamtsumme) auch für alle das Beste und das Meiste. Die Dynamik der Arbeitsorganisation in der bürgerlichen Gesellschaft führt dazu, dass sie über ihre Grenzen hinaus drängt: zum Meer, wo sich durch die Seefahrt neuer Raum erschliesst, und zu den nicht-europäischen Teilen der Welt, wo Kolonien gegründet werden. Diese Weltteile sind gewissermassen ein leerer Raum - wie das Meer - und die Menschen, die dort wohnen, zählen nicht mit. Es handelt sich um Gebiete, die zur Vorgeschichte der Geschichte Europas gehören, welche allein die Weltgeschichte ausmacht, (China, Indien, der Nahe Osten und Ägypten) oder die ganz ausserhalb der Weltgeschichte fallen (die beiden Amerikas, das Innere Asiens und Afrika, insbesondere das Afrika südlich der Sahara). Dass im kolonisierten Nordamerika Europa sich selbst übertreffen würde, hat er dabei klar vorausgesehen. In seinen Vorlesungen über die Philosophie der Weltgeschichte, die er in seiner Berliner Zeit (1819-1831) häufig gehalten hat, begründet Hegel, warum diese Gebiete nicht zum Schauplatz des ›Theaters der Weltgeschichte‹ werden können. Im Kern geht es darum, dass sie keine Staaten kennen (was auf erschreckender Fehlinformation Hegels beruht) und Geschichte von ihm als die Geschichte von Staaten definiert wird. Letzen Endes ist aber nicht Hegel für seine Rechtfertigung des Kolonialismus und seine Ausschliessung grosser Teile der Welt aus der Weltgeschichte zu tadeln, sondern Europa, da er nichts anderes tut, als sein philosophisches Programm auszuführen, ›seine Zeit‹, und das heisst hier das in seiner Zeit vorherrschende Selbstverständnis Europas, ›in Gedanken zu fassen‹. Neben diesen äusserst kritisch zu beurteilenden Auffassungen Hegels gibt es in den 'Frühen Schriften' und in den 'Jenaer Systementwürfen' (einschliesslich der 'Phänomenologie des Geistes') auch gedankliche Motive bei Hegel, die für eine interkulturell philosophische Lektüre sehr anregend und weiterführend sind. Durch den Anspruch, das 'reine Denken' in der deutschen Sprache des beginnenden 19. Jahrhunderts mit universaler Gültigkeit darstellen zu können, wird der Wendepunkt zu den Positionen bezeichnet, die aus heutiger Sicht sehr problematisch sind.

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Georg Wilhelm Friedrich Hegel interkulturell ge...
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Die Philosophie Hegels (1770-1831) ist häufig als Denken der konkreten Freiheit beschrieben worden. In seiner Rechtsphilosophie (1821) entwickelt er eine Auffassung vom Staat, nach der sich die Kräfte von oben (der Monarch und die Regierung) und von unten (die Volksvertretung und die öffentliche Meinung) in einem Gleichgewicht befinden. Als Staatsbürger richten sich die Menschen von sich aus auf das Allgemeine des so konzipierten Staates. Auf der Stufe der >bürgerlichen Gesellschaft< wird dem Besonderen Raum gegeben. Wenn jeder für sich selbst das Beste und das Meiste erstrebt, ist es (in der Gesamtsumme) auch für alle das Beste und das Meiste. Die Dynamik der Arbeitsorganisation in der bürgerlichen Gesellschaft führt dazu, dass sie über ihre Grenzen hinaus drängt: zum Meer, wo sich durch die Seefahrt neuer Raum erschliesst, und zu den nicht-europäischen Teilen der Welt, wo Kolonien gegründet werden. Diese Weltteile sind gewissermassen ein leerer Raum - wie das Meer - und die Menschen, die dort wohnen, zählen nicht mit. Es handelt sich um Gebiete, die zur Vorgeschichte der Geschichte Europas gehören, welche allein die Weltgeschichte ausmacht, (China, Indien, der Nahe Osten und Ägypten) oder die ganz ausserhalb der Weltgeschichte fallen (die beiden Amerikas, das Innere Asiens und Afrika, insbesondere das Afrika südlich der Sahara). Dass im kolonisierten Nordamerika Europa sich selbst übertreffen würde, hat er dabei klar vorausgesehen. In seinen Vorlesungen über die Philosophie der Weltgeschichte, die er in seiner Berliner Zeit (1819-1831) häufig gehalten hat, begründet Hegel, warum diese Gebiete nicht zum Schauplatz des >Theaters der Weltgeschichte< werden können. Im Kern geht es darum, dass sie keine Staaten kennen (was auf erschreckender Fehlinformation Hegels beruht) und Geschichte von ihm als die Geschichte von Staaten definiert wird. Letzen Endes ist aber nicht Hegel für seine Rechtfertigung des Kolonialismus und seine Ausschliessung grosser Teile der Welt aus der Weltgeschichte zu tadeln, sondern Europa, da er nichts anderes tut, als sein philosophisches Programm auszuführen, >seine Zeit<, und das heisst hier das in seiner Zeit vorherrschende Selbstverständnis Europas, >in Gedanken zu fassen<. Neben diesen äusserst kritisch zu beurteilenden Auffassungen Hegels gibt es in den 'Frühen Schriften' und in den 'Jenaer Systementwürfen' (einschliesslich der 'Phänomenologie des Geistes') auch gedankliche Motive bei Hegel, die für eine interkulturell philosophische Lektüre sehr anregend und weiterführend sind. Durch den Anspruch, das 'reine Denken' in der deutschen Sprache des beginnenden 19. Jahrhunderts mit universaler Gültigkeit darstellen zu können, wird der Wendepunkt zu den Positionen bezeichnet, die aus heutiger Sicht sehr problematisch sind.

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Die Philosophie Hegels (1770-1831) ist häufig als Denken der konkreten Freiheit beschrieben worden. In seiner Rechtsphilosophie (1821) entwickelt er eine Auffassung vom Staat, nach der sich die Kräfte von oben (der Monarch und die Regierung) und von unten (die Volksvertretung und die öffentliche Meinung) in einem Gleichgewicht befinden. Als Staatsbürger richten sich die Menschen von sich aus auf das Allgemeine des so konzipierten Staates. Auf der Stufe der ›bürgerlichen Gesellschaft‹ wird dem Besonderen Raum gegeben. Wenn jeder für sich selbst das Beste und das Meiste erstrebt, ist es (in der Gesamtsumme) auch für alle das Beste und das Meiste. Die Dynamik der Arbeitsorganisation in der bürgerlichen Gesellschaft führt dazu, daß sie über ihre Grenzen hinaus drängt: zum Meer, wo sich durch die Seefahrt neuer Raum erschließt, und zu den nicht-europäischen Teilen der Welt, wo Kolonien gegründet werden. Diese Weltteile sind gewissermaßen ein leerer Raum - wie das Meer - und die Menschen, die dort wohnen, zählen nicht mit. Es handelt sich um Gebiete, die zur Vorgeschichte der Geschichte Europas gehören, welche allein die Weltgeschichte ausmacht, (China, Indien, der Nahe Osten und Ägypten) oder die ganz außerhalb der Weltgeschichte fallen (die beiden Amerikas, das Innere Asiens und Afrika, insbesondere das Afrika südlich der Sahara). Daß im kolonisierten Nordamerika Europa sich selbst übertreffen würde, hat er dabei klar vorausgesehen. In seinen Vorlesungen über die Philosophie der Weltgeschichte, die er in seiner Berliner Zeit (1819-1831) häufig gehalten hat, begründet Hegel, warum diese Gebiete nicht zum Schauplatz des ›Theaters der Weltgeschichte‹ werden können. Im Kern geht es darum, daß sie keine Staaten kennen (was auf erschreckender Fehlinformation Hegels beruht) und Geschichte von ihm als die Geschichte von Staaten definiert wird. Letzen Endes ist aber nicht Hegel für seine Rechtfertigung des Kolonialismus und seine Ausschließung großer Teile der Welt aus der Weltgeschichte zu tadeln, sondern Europa, da er nichts anderes tut, als sein philosophisches Programm auszuführen, ›seine Zeit‹, und das heißt hier das in seiner Zeit vorherrschende Selbstverständnis Europas, ›in Gedanken zu fassen‹. Neben diesen äußerst kritisch zu beurteilenden Auffassungen Hegels gibt es in den 'Frühen Schriften' und in den 'Jenaer Systementwürfen' (einschließlich der 'Phänomenologie des Geistes') auch gedankliche Motive bei Hegel, die für eine interkulturell philosophische Lektüre sehr anregend und weiterführend sind. Durch den Anspruch, das 'reine Denken' in der deutschen Sprache des beginnenden 19. Jahrhunderts mit universaler Gültigkeit darstellen zu können, wird der Wendepunkt zu den Positionen bezeichnet, die aus heutiger Sicht sehr problematisch sind.

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Die Philosophie Hegels (1770-1831) ist häufig als Denken der konkreten Freiheit beschrieben worden. In seiner Rechtsphilosophie (1821) entwickelt er eine Auffassung vom Staat, nach der sich die Kräfte von oben (der Monarch und die Regierung) und von unten (die Volksvertretung und die öffentliche Meinung) in einem Gleichgewicht befinden. Als Staatsbürger richten sich die Menschen von sich aus auf das Allgemeine des so konzipierten Staates. Auf der Stufe der >bürgerlichen Gesellschaft< wird dem Besonderen Raum gegeben. Wenn jeder für sich selbst das Beste und das Meiste erstrebt, ist es (in der Gesamtsumme) auch für alle das Beste und das Meiste. Die Dynamik der Arbeitsorganisation in der bürgerlichen Gesellschaft führt dazu, daß sie über ihre Grenzen hinaus drängt: zum Meer, wo sich durch die Seefahrt neuer Raum erschließt, und zu den nicht-europäischen Teilen der Welt, wo Kolonien gegründet werden. Diese Weltteile sind gewissermaßen ein leerer Raum - wie das Meer - und die Menschen, die dort wohnen, zählen nicht mit. Es handelt sich um Gebiete, die zur Vorgeschichte der Geschichte Europas gehören, welche allein die Weltgeschichte ausmacht, (China, Indien, der Nahe Osten und Ägypten) oder die ganz außerhalb der Weltgeschichte fallen (die beiden Amerikas, das Innere Asiens und Afrika, insbesondere das Afrika südlich der Sahara). Daß im kolonisierten Nordamerika Europa sich selbst übertreffen würde, hat er dabei klar vorausgesehen. In seinen Vorlesungen über die Philosophie der Weltgeschichte, die er in seiner Berliner Zeit (1819-1831) häufig gehalten hat, begründet Hegel, warum diese Gebiete nicht zum Schauplatz des >Theaters der Weltgeschichte< werden können. Im Kern geht es darum, daß sie keine Staaten kennen (was auf erschreckender Fehlinformation Hegels beruht) und Geschichte von ihm als die Geschichte von Staaten definiert wird. Letzen Endes ist aber nicht Hegel für seine Rechtfertigung des Kolonialismus und seine Ausschließung großer Teile der Welt aus der Weltgeschichte zu tadeln, sondern Europa, da er nichts anderes tut, als sein philosophisches Programm auszuführen, >seine Zeit<, und das heißt hier das in seiner Zeit vorherrschende Selbstverständnis Europas, >in Gedanken zu fassen<. Neben diesen äußerst kritisch zu beurteilenden Auffassungen Hegels gibt es in den 'Frühen Schriften' und in den 'Jenaer Systementwürfen' (einschließlich der 'Phänomenologie des Geistes') auch gedankliche Motive bei Hegel, die für eine interkulturell philosophische Lektüre sehr anregend und weiterführend sind. Durch den Anspruch, das 'reine Denken' in der deutschen Sprache des beginnenden 19. Jahrhunderts mit universaler Gültigkeit darstellen zu können, wird der Wendepunkt zu den Positionen bezeichnet, die aus heutiger Sicht sehr problematisch sind.

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