Angebote zu "Freiheit" (25 Treffer)

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Künstliche Inseln
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Inseln sind Orte der Sehnsucht; sie entwickeln ihre Anziehungskraft durch ihre Abgeschiedenheit. Von bildenden Künstlern wurden sie, anders als von Schriftstellern, vergleichsweise spät entdeckt: Antoine Watteaus Einschiffung nach Kythera und die Künstler, die im wissenschaftlichen Auftrag mit James Cook bis nach Tahiti reisten, markieren zentrale Momente der künstlerischen Inselentdeckung. Inseln in der Kunst sind ein Phänomen der Moderne und eine Konstruktion. Von Anfang an agierten die Künstler dabei zwischen Mythos, Ideal, Kolonialismus und dem beginnenden Tourismus. Im 19. Jahrhundert wurden Inseln dann zum Identifikationsort für den modernen Künstler, für dessen Autonomie oder seine Freiheit von gesellschaftlichen Zwängen wie etwa im Werk von Arnold Böcklin und Paul Gauguin.

Anbieter: buecher
Stand: 01.12.2020
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Eine zornige Frau
15,00 € *
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In der Debatte um Identitätspolitiken setzt die algerische Feministin Wassyla Tamzali dem Mythos der kollektiven Identität die Erinnerung an den Kampf für Freiheit und Gleichheit entgegen. Sie verteidigt den universalistischen Feminismus der Gleichberechtigung gegen kulturalistische und postmoderne Einschränkungen. Ihre besondere Kritik gilt jenem Teil der europäischen Linken, die die Ideale und Ziele der Revolte von 1968 vergessen haben und sich kulturrelativistischem Denken ergeben. Diese Haltung hat in Algerien und Frankreich - wie auch in Deutschland - zu einer Stärkung orthodox-religiöser und fundamentalistischer Positionen und Gruppen geführt. Dass viele europäische Feministinnen einem Kulturrelativismus folgen, ruft bei Tamzali das Gefühl hervor, "zur Einsamkeit verurteilt" zu sein. Ihr Buch ist daher als Aufruf an die europäischen Freund innen zu verstehen, ihr koloniales Schuldgefühl zu überwinden und den gemeinsamen Kampf für die unteilbaren Allgemeinen Menschenrechte weiter zu führen. Tamzali schreibt darüber, wie der Begriff der "Vielfalt" die Vorstellungen von Gleichheit und Demokratie ersetzt, über "moderate" Vorzeigemuslime, über den patriarchalischen muslimischen Eros, über den Schleier und über ihre Erinnerung an den Tag der Unabhängigkeit, an dem die Frauen - von Schleier und Kolonialismus befreit - mit im Wind wehenden Haaren zu Hunderten auf den Straßen tanzten.Naïla Chikhi, unabhängige Referentin für die Themen Frauenpolitik und Integration, stellt in einem Nachwort die aktuelle Situation in Deutschland dar. Sie schildert ihre Befremdung darüber, dass heute ausgerechnet die Linke ihre einst gegen Theokratie und Feudalismus erkämpfte Freiheit und ihre Werte für gescheitert und nichtig erklärt. Sie fordert die Politik der Orientierung am Fundamentalismus aufzugeben, die Trennung von Staat und Religionen zu schützen und somit auch all die, die sich gegen überkommene Moralvorstellungen und für die Allgemeinen Menschenrechte einsetzen.

Anbieter: Dodax
Stand: 01.12.2020
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Untragbar
19,80 € *
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Ein Katalogbuch über den Traum des Menschen von einem anderen Dasein. Die Kunstwerke thematisieren Ungerechtigkeit, prekäre Lebensumstände und die Einschränkung von Freiheit, die sich beispielsweise im Kolonialismus oder im Verhältnis zwischen Natur und Mensch konkretisieren. Sie zielen auf einen Wechsel der Perspektive. Innerhalb der Gegenwartskunst wird der Fähigkeit nachgespürt, sich in andere Menschen, ja andere Spezies hineinzuversetzen. Künstlerinnen und Künstler: Tilmann Eberwein, Tanja Maria Ernst, Filderbahnfreundemöhringen FFM, Olivier Guesselé-Garai, Konrad Henker, Martina Kuhn, Seulmina Lee, Anja Luithle, Tea Mäkipää, Antje Majewski, Gabriela Oberkofler, Anne Römpp, Gabriel Rossell-Santillán, Uwe Schäfer, Katrin Ströbel, Emeka Udemba

Anbieter: Dodax
Stand: 01.12.2020
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Jean-Paul Sartres existenzialistische Positioni...
14,99 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts, Note: 1,0, Universität Wien (Philosophie), Sprache: Deutsch, Abstract: Entlang der philosophischen Positionierungen Jean-Paul Sartres, dessen existenzialistischer Standpunkt auf dem Recht der Freiheit des Einzelnen fusst, lassen sich basale Grundstrukturen herauslesen, deren Aktualität ungebrochen scheint, und deren Strukturmodelle eine Hinterfragung grundsätzlicher Relationen impliziert. So ist es die Relation des einzelnen Individuums zu seiner Existenz, welches die relevante Konstellation zu Gruppen, Gemeinschaften, Solidarität und Engagement (mit-)bestimmt, so, wie die Reflexionsfähigkeit des einzelnen Individuums als Parameter für die Handlungskompetenz gesehen werden kann und in direkter Linie auch zur Hinterfragung des Informationsflusses führt, welcher das Einzelindividuum anspricht, um es mit dem kollektivem Geschehen zu vernetzen. Die Rolle des Flüchtenden umfasst im zeitgenössischen Kontext eine Art Potenzial zur Initialzündung von konfliktgeladenen Disputen, und sie wird paradigmatisch verkörpert von dem nicht zwangsläufig ausgehungerten Afrikaner, der vielleicht sogar Englisch versteht, vielleicht ein Handy besitzt, und nicht unbedingt dem tradierten Vorstellungsgebäude jener klassischen Figur entspricht. So sind es dann auch die Begegnungen auf hoher See, oder an den Randzonen und Inseln des Mittelmeeres, die exemplarisch stehen für die Begegnung zwischen gespaltenen und differenten Lebenswelten, deren Ungleichartigkeit eben gerade eine Hinterfragung der Strukturen und Positionen in Gang setzen muss. Ausgehend von Sartres Engagementbegriff, seinem Appell zu strikter Selbstverantwortung (welcher auch Flüchtende/Migranten einbezieht), und seiner kritischen Analyse des (Neo-)Kolonialismus, ist es der zentrale Moment der Hinterfragung des Fremden, bzw. der Andersheit, oder der Fremdheit des Fremden, innerhalb dessen sich das bewusste Selbst durch Ab- bzw. Eingrenzung gegenüber einem sog. Fremden konstituiert. Sartre bestimmte die Erfahrung der Selbstkonstituierung und Selbstobjektivierung als Vorgang, der durch den Blick des Anderen, quasi initiiert durch das Angeblickt-werden, erst ausgelöst wird, wobei er diese Analyse auf der Hegelschen Dialektik des An-sich, Für-sich und An-sich-Für-sich aufbaut. Der originär intersubjektiv gedachte Ansatz der Theorie des Blicks erfährt im Kontext virtueller Strukturen und globaler Vernetzung Inkonsistenzen, während zugleich die konkrete soziale Situation (pluraler Freiheitsbegriffe) immer mehr einer gemeinsamen Lebenswelt und ihrer kommunikativen Ressourcen entbehrt.

Anbieter: Dodax
Stand: 01.12.2020
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Künstliche Inseln
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Inseln sind Orte der Sehnsucht, sie entwickeln ihre Anziehungskraft durch ihre Abgeschiedenheit. Von bildenden Künstlern wurden sie, anders als von Schriftstellern, vergleichsweise spät entdeckt: Antoine Watteaus Einschiffung nach Kythera und die Künstler, die im wissenschaftlichen Auftrag mit James Cook bis nach Tahiti reisten, markieren zentrale Momente der künstlerischen Inselentdeckung. Inseln in der Kunst sind ein Phänomen der Moderne und eine Konstruktion. Von Anfang an agierten die Künstler dabei zwischen Mythos, Ideal, Kolonialismus und dem beginnenden Tourismus. Im 19. Jahrhundert wurden Inseln dann zum Identifikationsort für den modernen Künstler, für dessen Autonomie oder seine Freiheit von gesellschaftlichen Zwängen wie etwa im Werk von Arnold Böcklin und Paul Gauguin.

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Stand: 01.12.2020
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Handbuch Europäische Aufklärung, .
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Aktuelles Forschungsfeld zahlreicher Disziplinen. In rund 50 Artikeln macht das Handbuch mit den Schlüsselbegriffen und zentralen Themen der Aufklärung in Europa vertraut. Die forschungsgestützten und mit einer Bibliographie versehenen Beiträge zu Gegenständen wie u.a. Anthropologie, Freiheit/Gleichheit, Erfahrung, Vernunft, Moral und Toleranz, aber auch zu Landschaft/Garten, Esoterik, Rasse und Kolonialismus präsentieren die Vorgeschichte ihres Themas, zeigen dessen Aufklärungsrelevanz und beleuchten, wo geboten, seine Transformation im Wirkungszusammenhang des 19. und 20. Jahrhunderts.

Anbieter: Dodax
Stand: 01.12.2020
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Unterdrückung und Emanzipation in der Weltgesch...
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Unrechtskonstellationen, in denen Kollektive und Individuen versklavt, unterjocht oder systematisch benachteiligt werden, prägen die Weltgeschichte ebenso wie der aus ihnen resultierende Ruf nach Freiheit und die Forderung nach Abschaffung von Knechtschaft und Ausbeutung. Unterdrückung und Emanzipation bilden aus diesem Grund zentrale Kategorien globalgeschichtlicher und regionalhistorischer Forschung.Verschiedensten Formen der Repression und ihrer Überwindung widmete sich im Sommer 2013 eine Ringvorlesung am Historischen Seminar der Leibniz Universität Hannover, die nunmehr in leicht veränderter Form veröffentlicht wird. Die in diesem Band versammelten Beiträge betrachten Unrechtskonstellationen und Widerstandsformen aus unterschiedlichsten Epochen, Räumen und Perspektiven. Im Fokus stehen beispielsweise die im Zuge des Kolonialismus in den Amerikas und in Afrika entstandenen Unterdrückungssysteme und ihre Auflösung. Im europäischen Raum sind es die wirtschaftliche Ausbeutung der bäuerlichen Bevölkerung, die Diskriminierung religiöser Minderheiten oder die Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit. Andere Beiträge reflektieren am Beispiel der Konsumgeschichte oder der Animal-History die Entwicklung vormals marginalisierter Wissenschaftsdiskurse.

Anbieter: Dodax
Stand: 01.12.2020
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Martin Neumaier
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Vergilbte, stockfleckige Buchseiten sind das Trägermaterial für Martin Neumaiers vielschichtige Collagen, in denen er sich intensiv mit dem Thema des europäischen Kolonialismus und Imperialismus auseinandersetzt. Aufgeklebte grafische Elemente dynamisieren dabei die Druckerschwärze der Schriften und Darstellungen und überführen sie in eine konstruktivistische und abstrakte Bildlichkeit. Auf den zweiten Blick, gewinnen die Arbeiten eine zusätzliche Komponente und werden zu Überlagerungen unterschiedlicher Kulturen. Die Bücher, die Neumaier (*1970 in Hürth) als Grundlage für seine Arbeit dienen, sind Lehr- und Wissenschaftsbücher vom 18. bis 20. Jahrhundert, die in ihrer Bearbeitung eine Umdeutung, Umarbeitung und Neubestimmung erfahren: Die engen Repräsentationen der Buchseiten gewinnen in dem Palimpsest eine ästhetische Freiheit, die auch ihre Bedeutungsdimensionen vervielfältigt, um schließlich auf immer neue Weise andere Möglichkeiten des Sehens abzugewinnen.

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Stand: 01.12.2020
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Unterdrückung und Emanzipation in der Weltgesch...
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Unrechtskonstellationen, in denen Kollektive und Individuen versklavt, unterjocht oder systematisch benachteiligt werden, prägen die Weltgeschichte ebenso wie der aus ihnen resultierende Ruf nach Freiheit und die Forderung nach Abschaffung von Knechtschaft und Ausbeutung. Unterdrückung und Emanzipation bilden aus diesem Grund zentrale Kategorien globalgeschichtlicher und regionalhistorischer Forschung.Verschiedensten Formen der Repression und ihrer Überwindung widmete sich im Sommer 2013 eine Ringvorlesung am Historischen Seminar der Leibniz Universität Hannover, die nunmehr in leicht veränderter Form veröffentlicht wird. Die in diesem Band versammelten Beiträge betrachten Unrechtskonstellationen und Widerstandsformen aus unterschiedlichsten Epochen, Räumen und Perspektiven. Im Fokus stehen beispielsweise die im Zuge des Kolonialismus in den Amerikas und in Afrika entstandenen Unterdrückungssysteme und ihre Auflösung. Im europäischen Raum sind es die wirtschaftliche Ausbeutung der bäuerlichen Bevölkerung, die Diskriminierung religiöser Minderheiten oder die Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit. Andere Beiträge reflektieren am Beispiel der Konsumgeschichte oder der Animal-History die Entwicklung vormals marginalisierter Wissenschaftsdiskurse.

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