Angebote zu "Frankreich" (9 Treffer)

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Der Kolonialismus
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Thema dieses Bandes ist die Kolonisierung als Vorläufer der Globalisierung. Ausgehend von Italien, wurden zunächst Spanien und Portugal in der europäischen kolonialen Expansion aktiv, dann aber auch England, die Niederlande und Frankreich. Da die Versuche Brandenburg-Preußens scheiterten, wurde das Deutsche Reich erst am Ende des 19. Jahrhunderts zu einer Kolonialmacht. Zunächst werden in einem Überblick Entstehung und Wachsen der Kolonialreiche bis zu ihrem Ende beleuchtet, wobei der Bogen von den Hintergründen für ihre Begründung im späten Mittelalter bis zur Dekolonisation im 20. Jahrhundert gespannt wird, wenngleich der Schwerpunkt auf der Frühen Neuzeit liegt. Das breit gefächerte Thema gibt nicht nur Einblick in Abläufe und wirtschaftliche Verflechtungen, sondern berücksichtigt auch Einzelschicksale und ausgewählte Quellenzeugnisse. Rückbezüge auf die Kultur, Küche und Musik Europas spielen dabei eine wichtige Rolle.

Anbieter: buecher.de
Stand: 15.04.2019
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Perret in Frankreich und Algerien
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Der Film ´Perret in Frankreich und Algerien´ zeigt dreißig Bauwerke und Ensembles der französischen Architekten und Bauingenieure Auguste und Gustave Perret. Auguste Perret hat in seinen ausgeführten Projekten den Betonbau meisterlich verfeinert und zu einem klassischen Ausdruck gebracht. Parallel zur Ausführung zahlreicher Bauprojekte in Frankreich hat Perret auch unter den Bedingungen des Kolonialismus in Nordafrika gebaut. Der Film zeichnet diese Zweiteilung chronologisch nach. Die von 1912 bis 1952 in Algerien errichteten Gebäude sind erstmalig ebenso Gegenstand eines Films wie die in Frankreich errichteten.

Anbieter: Maxdome
Stand: 02.04.2019
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Race in Translation
24,00 € *
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Das in seiner Art einmalige Buch nimmt gleich drei Kontinente - Afrika, Amerika(s), Europa - in den Fokus und zeigt die strukturellen Funktionen von Rassismus auf: Ausbeutung, Enteignung, Auslöschung. In einer kulturgeschichtlichen Tour de Force rund um den atlantischen Raum wird die Ideologie von ´Rasse´ dekonstruiert, wie auch die wesentlichen Debatten um Rassismus und Kolonialismus in Frankreich, Brasilien und den USA skizziert werden. So entsteht ein transnationaler, transatlantischer, multikultureller Dialog der Geschichten, Ideen und Perspektiven! ´´Race in Translation ist ein Meisterwerk, ein kühnes und brilliantes Buch voller Einsichten und Hintergründe. Diese ideenreiche und tiefgründige Analyse interkultureller Spannungen und Verschmelzungen liefert eigenständige und [üb]erzeugende Antworten auf die wichtigsten Fragen, die die zeitgenössische Forschung und Lehre wie auch die bürgerlichen Zivilgesellschaften umtreiben.´´ George Lipsitz, Autor von ´How Racism Takes Place´´´Eine fundierte und provokative Zusammenfassung der Art und Weise, wie ´Rasse´ in Brasilien, den USA und Frankreich konzeptualisiert wurde und wird. Davon ausgehend, dass alle Nationen Transnationen sind, erkunden die Autor_innen den Roten, Schwarzen und Weißen Atlantik und verfolgen dabei Verbreitung und Metamorphosen der Ideen. Damit richten sie einen kritischen Blick auf die Ignoranz von Rechten wie Linken bezüglich rassifizierender Denkmuster. Es handelt sich um eine ausgewogene, durchdachte und klar geschriebene Arbeit, die in jedem Hörsaal gelesen werden sollte.´´ Francoise Verges, Goldsmiths College, London

Anbieter: buecher.de
Stand: 15.04.2019
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Lernwerkstatt Imperialismus
18,80 € *
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Die Lernwerkstatt setzt die beliebte Geschichtsreihe in gewohnter Weise fort! Die Kopiervorlagen eignen sich zum Einsatz im 6.-11. Schuljahr. Aus dem Inhalt: Imperialismus vor dem 19. Jhdt., Islamische Expansion; Das Mongolische Weltreich; Kolonialismus Spaniens und Portugals; Kolonialmächte Großbritannien, Russland, Frankreich, Japan, USA und Deutschland; Bedeutende Persönlichkeiten des Imperialismus u.v.m. 88 Seiten, mit Lösungen

Anbieter: buecher.de
Stand: 15.04.2019
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Die Geschichte beider Indien
24,00 € *
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Die philosophische und politische Geschichte der Besitzungen und der Handlung der Europäer in beiden Indien des Abbé Raynal war neben Voltaires Candide und Rousseaus Nouvelle Héloise der größte Bucherfolg im Frankreich der Aufklärung. Dieser Erfolg verdankt sich der Tatsache, dass Raynal die erste umfassende Geschichte der europäischen Expansion nach Übersee und zugleich die erste politische Kritik des Kolonialismus geschrieben hat. In dem 10-bändigen Gesamtwerk verbinden Raynal und seine Mitarbeiter den enzyklopädischen Gestus der Inventarisierung alles erreichbaren Wissens mit weitgespannten philosophischen und politischen Reflexionen. Ein Netz von Informanten, das von Madrid bis Moskau und von Berlin bis Philadelphia reichte, verschaffte Raynal die nötigen Informationen; darüber hinaus fand er in Denis Diderot einen genialen Ghostwriter. Raynal benutzte den faszinierenden Umweg über den Globus und die Geschichte der außereuropäischen Welt - Ostindien, Afrika, Süd- und Nordamerika -, um die Krise des Ancien Régime auf indirekte, aber sehr eindringliche Weise zu verdeutlichen: als Sklaven erscheinen hier nicht alleine die von Afrika in die Karibik verschleppten Plantagenarbeiter, sondern auch die in feudalen Abhängigkeitsverhältnissen lebenden Bauern in Frankreich. Die heute noch aktuellen philosophischen Reflexionen über Macht und ihren Missbrauch, den Klerus und nicht zuletzt die Wirtschaft sind hochspannende Lektüre.

Anbieter: buecher.de
Stand: 15.04.2019
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Gefangene Bilder
19,95 € *
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Höchst ungewöhnliche Porträts von zehn französischen Kolonialsoldaten werfen Fragen auf: Wie sind diese Menschen aus Nord- und Westafrika in das Geschehen des Ersten Weltkriegs involviert gewesen? Warum wurden sie in speziellen Lagern von den anderen Kriegsgefangenen separiert? Welches Interesse hatten Wissenschaftler an den Gefangenen aus den Kolonien? Was untersuchten sie und wofür wurden die Ergebnisse ihrer Forschungen verwendet? Die Fotografien von beeindruckender Qualität zeigen, wie Krieg und Kolonialismus die Wissenschaft beeinflussten - und wie umgekehrt die Arbeit von Forschern der Kriegspropaganda diente. Das Buch versammelt Beiträge von renommierten Autoren aus Deutschland, Frankreich, den USA und dem Senegal, die diesen Fragen nachspüren.

Anbieter: buecher.de
Stand: 15.04.2019
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Die Rückgabe des afrikanischen Kulturerbes
18,00 € *
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Mit der Veröffentlichung des von Präsident Macron beauftragten Berichtes zur Rückgabe des in französischen Museen befindlichen afrikanischen Kulturerbes entflammte im November 2018 sofort eine kontroverse Debatte, die weit über Frankreichs Grenzen hinausging und bis heute anhält. Nicht von ungefähr, zeigt die Untersuchung doch klar, dass ein großer Teil der afrikanischen Sammlungen in den ethnologischen Museen Europas gewaltvoll im Zuge des Kolonialismus oder durch die Übervorteilung der Einheimischen angeeignet wurde heute befinden sich ca. 90 Prozent des afrikanischen Kulturerbes außerhalb des Kontinents. Nötig ist eine radikale Revision der bisherigen Sammlungspraxis, die auch deutsche Museen und nicht zuletzt das geplante Humboldt Forum berührt. Die deutsche Übersetzung des hitzig diskutierten, aber nur wenig gelesenen Berichtes soll helfen, die Debatte um Geschichte, Restitution und die Zukunft der Museen, die hierzulande erst an ihrem Anfang steht, für die breite Gesellschaft zu öffnen und sie gleichzeitig zu versachlichen. Denn letztlich geht es um viel mehr: Die Debatte über die Rückgabe des afrikanischen Kulturerbes kann der Anstoß sein für ein neues Gespräch zwischen Afrika und Europa und möglicherweise ein erster Schritt hin zu einem neuen Verhältnis auf Augenhöhe.

Anbieter: buecher.de
Stand: 15.04.2019
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Der einzige Ort
25,00 € *
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In den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts bewegen sich zwei wenig bekannte Reisende auf die für Europäer noch immer sagenhafte Stadt Timbuktu zu: der eine ist Major Alexander Gordon Laing, der eine Karawane von Tripolis aus durch die Sahara führt, der andere ist René Caillié, von niemandem beauftragt und von niemandem unterstützt, der als Moslem, allein und mit wechselnden Begleitern, von Senegal her den Niger zu erreichen sucht. Bald hintereinander, 1826 und 1828, gelangen beide in die begehrte Stadt und verlassen sie bald wieder, der eine erreicht nach unerträglichen Strapazen Marokko und dann Frankreich, der andere bleibt verschollen. Diese historischen Ereignisse verwandeln sich bei Thomas Stangl in eine Phantasie von außerordentlicher Sprachgewalt. 3000 Jahre Geschichte des Raumes zwischen Mittelmeer und Sudan werden erzählt, Mythen, Sagen, Legenden mischen sich mit historischer Überlieferung, ausgreifende Essays über die mannigfaltigen Projektionen der Europäer von Herodot bis Leo Frobenius durchziehen den Roman um die beiden >Abenteurer<. Ins Unbekannte aufbrechen, ein Wagnis auf sich nehmen, denkend phantasieren - mit einem Wort: erzählen. In einer enormen Bilderflut, mit weit ausholenden Sätzen von großer Dichte und Suggestivität, stellt Thomas Stangl eine Wirklichkeit her über die Sehnsucht nach dem Unbekannten, am Schnittpunkt zwischen Kolonialismus und privatem Wahn, einen Abenteuerroman nach dem Ende aller Abenteuerromane - bei dem das eigentliche Abenteuer sich von Satz zu Satz vollzieht. ´Wie konnten die Menschen träumen, bevor ihnen die Technik zeigte, wie ein Bild auf das andere folgt, eine Einstellung die andere ersetzt?´

Anbieter: buecher.de
Stand: 15.04.2019
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Inseln der Illusion. Briefe aus der Südsee
36,00 € *
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´´Ich komme immer mehr zu der Überzeugung, daß es angenehmer ist, am Kaminfeuer zu reisen, als in der Wirklichkeit. Man erlebt weniger Enttäuschungen, und man kann sich seine Gesellschaft aussuchen.´´ Die Südsee - eine weit entfernte, meist idealisierte Weltregion, wie die Reiseberichte von Bougainville, Forster und Stevenson zeigen. Auch Robert James Fletcher ist auf der Suche nach dem Paradies der unberührten Südsee, wie es Robert Louis Stevenson in seinen Büchern geschildert hat. Schon die Reise in das vermeintliche Paradies entpuppt sich als der Vorhof zur Hölle: Fletcher bewundert die Schönheit der Albatrosse und ist über das Abschlachten derselben zum Herstellen von Pastete entsetzt. Die Versicherung Albatrospastete sei eine Köstlichkeit, die das Töten der schönen und stolzen Vögel rechtfertigt, läßt ihn hoffen... um enttäuscht festzustellen, dass die Pastete an geschmacklicher Abscheulichkeit kaum zu überbieten ist... Im Jahr 1912 trifft er auf den Neuen Hebriden ein, einer Inselgruppe östlich von Australien und findet ein Leben, das weit davon entfernt ist, paradiesisch genannt zu werden: eine Gesellschaft, die vom Kolonialismus durchsetzt ist und von Händlern, Siedlern und Missionaren ruiniert wird. Daneben Mücken, Malaria, Fieberschübe und oft auch nur der örtlich angebaute Tabak. Das Thema der Desillusionierung, der Bitternis, der Einsamkeit, die nicht zuletzt der Grund für sein häufiges Briefeschreiben ist, durchziehen Fletchers Briefe: ´´Ich habe eine Kuh und ein kleines Fohlen, mit denen ich spreche. Das Fohlen stößt mich vor die Brust, wenn ich ihm erzähle, daß ich sehr unglücklich bin. Irgendwie hilft mir das ein bißchen.´´ Zu denken, dass Fletcher aus diesen Gründen weniger überzeugt von der Überlegenheit seiner Rasse und insbesondere der Engländer ist, wäre falsch. Aber er hält sich als Reisender, nicht als Geschäftemacher und Ausbeuter dort auf, was sich in seinen Beschreibungen des alltäglichen Lebens niederschlägt: seine Erzählungen leben von der Schärfe, Authentizität und Schonungslosigkeit mit der er sowohl das Leben der Eingeborenen als auch der Kolonialherren betrachtet. Und: er verschont auch sich selbst mit seinem Sarkasmus nicht. Immer wieder schreibt er von der geplanten Rückkehr nach England, wägt das Hilfslehrerdasein in England gegen das Leben in der Südsee auf und bleibt doch aus mangelnder Entschlossenheit und vor allem aus Mangel an Geld: er schlägt sich durch, als Dolmetscher am Gerichtshof der von Frankreich und England gemeinsam verwalteten Kolonie, als Landvermesser, als Plantagenaufseher. Er bandelt mit einer eingeborenen Frau an, bekommt einen Sohn mit ihr, an den er große Erwartungen knüpft, die ebenso zerrinnen wie seine Hoffnungen in der Südsee die Schönheit als solche zu finden. Sie ist zum Greifen nah und haftet doch auch hier am Horizont. Mit literarischer Pointierung entwirft Fletcher das Kolonial- und Eingeborenenleben und entwirft in seinen Briefen ein einzigartig Werk der Tropenliteratur, die an den Reisenden Rimbaud denken lassen: ehrlich, sarkastisch und vor allem poetisch.

Anbieter: buecher.de
Stand: 15.04.2019
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