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Einführung in die Postkolonialismus-Forschung
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Erscheinungsdatum: 10.12.2014, Einband: Kartoniert, Titelzusatz: Theorien, Methoden und Praxis in den Geisteswissenschaften, Auflage: 2/2014, Autor: Streit, Wolfgang, Verlag: Books on Demand, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Bhabha // Kolonialismus // Literaturtheorie // Said // Spivak, Produktform: Kartoniert, Umfang: 308 S., Seiten: 308, Format: 1.8 x 22 x 15.5 cm, Gewicht: 484 gr, Verkäufer: averdo

Anbieter: averdo
Stand: 29.10.2020
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Kultur, Identität und Hybridität
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 1,0, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg (Geistes- und Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Postkoloniale Theorien. Oder: Können wir noch von Interkulturalität sprechen?, Sprache: Deutsch, Abstract: Deutschland wird im Vergleich zu Großbritannien oder Frankreich historisch nicht zu den großen Kolonialmächten gezählt. Während postkoloniale Theorien in den USA bereits in den 1970er Jahren als akademische Disziplin integriert wurden, fanden diese im deutschen Wissenschaftsraum erst in den 1990er Jahren Beachtung.Dies liegt unter anderem an dem vergleichsweise kurzen Zeitraum der deutschen Kolonialherrschaft und der damit untergeordneten Relevanz Deutschlands in diesem Forschungsfeld.Doch auch wenn der deutsche Kolonialismus in Afrika in literaturgeschichtlichen Studien lediglich als "Randerscheinung" betrachtet wurde und stets betont wurde, dass Deutschland sich aufgrund des relativ kurzen Zeitraumes, in dem deutsche Kolonien in Afrika bestanden, nicht mit dem Prozess der Kolonialisierung und Dekolonialisierung beschäftigen müsse, ist diesem Argument nicht zuzustimmen. Denn allein der Zeitraum der Kolonialherrschaft ist in diesem Zusammenhang nicht entscheidender Faktor für den Grad nachhaltiger gesellschaftlicher Prägungen und somit für die Auseinandersetzung mit dem kolonialen sowie postkolonialen Diskurs entscheidend. Demzufolge ist der deutsche Kolonialismus nicht rein als historische Episode zu bewerten, sondern integraler Bestandteil eines globalen Geschehens, welches bis heute verschiedene Denkweisen über Begriffe, wie Kultur, Ethnizität oder Identität zur Folge hat. Darüber hinaus sollte der Kolonialismus als transnationales Phänomen betrachtet werden, da der Kolonialismus auch in Ländern, die nie kolonialisiert wurden, enorme Spuren hinterlassen hat. Die postkoloniale Theorie findet aus diesem Grund in einem globalen Zusammenhang weltweit Anwendungsmöglichkeiten. Bei der Betrachtung von Postkolonialismus und postkolonialer Theorien, sind diese Begriffe zunächst zeitlich und inhaltlich einzuordnen sowie in Bezug zu Begriffen, wie Kolonialismus und Imperialismus zu setzen. Weiterhin sollen die Auswirkungen kolonialer Machtverhältnisse auf Kultur sowie das Individuum beschrieben werden. Dabei wird im Besonderen auf den Begriff der Hybridität von Homi K. Bhabha sowie subjektbezogen auf den Aspekt von ethnischer Identität in der Migration eingegangen.

Anbieter: Dodax
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Koloniales Erbe, Diaspora und die Problematik d...
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,7, Universität des Saarlandes, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit dem letzten Jahrzehnt findet der Einfluss des Kolonialismus auf kulturelle Identitäten ehemaliger Kolonien im Bereich des Forschungsfeldes Postkolonialismus immer mehr Beachtung, wohin sich neue Sichtweisen und Perspektiven auf das Konzept der kulturellen Identität entwickelt haben. Auch die Wirkung der Migration auf die kulturelle Identität gehört zu einem vielfach diskutierten Thema des interdisziplinären Forschungsfeldes des Postkolonialismus.Junot Díazs Roman "La maravillosa vida breve de Óscar Wao" (2007), der mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet wurde, zeigt welchen identitätsstiftenden Einfluss der koloniale Diskurs im modernen Zeitalter des 20. und 21. Jahrhunderts auf die kulturelle Identität der Dominikanischen Republik hat. Mit der diktatorischen Vergangenheit wird im Roman demonstriert wie der Kolonialismus die nationale Doktrin Trujillos entscheidend beeinflusst.Hierbei richtet sich die Kritik gegen die Diskriminierung und Ausgrenzung durch vergeschlechtliche und rassifizierte Identitäten. So stehen die Erfahrungen der ersten Generation der Familie symbolisch für die koloniale Vergangenheit der indigenen Einwohner und afrikanischen Sklaven. Inwiefern der Identitätsdiskurs durch den Prozess der Migration in die USA in einem neuen kulturellen Kontext verorten lässt, wird anhand der Erfahrungen der jüngeren Generation dargestellt.Der Roman spiegelt förmlich die postkoloniale Kritik berühmter Theoretiker wie Frantz Fanon, Edward Said, Homo Bhabha, Stuart Hall oder Paul Gilroy wider.So wird in dem Kapitel 2 Die Konzeptualisierung der kulturellen Identität zunächst die Entstehungsweise der Dichotomie von Kolonisator und kolonisiertem Subjekt aus postkolonialer Perspektive vorgestellt. Der theoretische Ausgangspunkt des Postkolonialismus, dass die kulturelle Identität ein diskursives Konstrukt ist, wird am Beispiel von Ernest Gelleners und Benedict Andersons dekonsrtuktivistischen Theorieansätzen über die Idee der Nation gezeigt. Im Anschluss wird mit dem Thema Diaspora die Brüchigkeit der nationalen Identität im Kontext der Migration erörtert, denn der Prozess der Entwurzelung führt zu einer Auseinandersetzung mit der Frage der nationalen Zugehörigkeit.In Anlehnung an Gilroys Werk The Black Atlantic: Modernity and Double Consciousness (1993), der die Auswirkungen der Diasporageschichte der Schwarzen auf ihre kulturelle Identität analysiert, wird der Prozess der kulturellen Hybridisierung veranschaulicht.

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Rassendiskriminierung und der Verfall der kultu...
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Das vorliegende Buch konzentriert sich auf die Untersuchung von Conrads "Neger der Narzisse", der mit orientalischen, kulturellen und rassischen Inhalten, Themen und Elementen gespickt ist. Die kritischen Fragen von O, Rasse und Identität sind die Begründungen von Edward Said, Frantz Fanon und Homi Bhabha, die sich als orientalischer Diskurs und das Konzept des O, des Rassismus und des Verfalls der Identität manifestierten. Tatsächlich eröffneten ihre Ideen neue Kapitel in den westlichen Kultur- und Literaturwissenschaften.Das Buch dreht sich auch um eine Untersuchung von Joseph Conrads "Neger der Narzisse" und sein Orientalismus-, Rassismus- und Identitätsproblem. O ist eine weitere Idee in der Forschung, die einerseits mit der Ganzheit der kolonialen Tradition und andererseits mit Conrads Orientalismus in Verbindung gebracht wird. Die Forschung erklärt auch einige andere relevante Themen wie Kolonialismus, postkoloniale Theorien, Rassendiskriminierung und Niedergang der kulturellen Identität.

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Kultur, Identität und Hybridität
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 1,0, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg (Geistes- und Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Postkoloniale Theorien. Oder: Können wir noch von Interkulturalität sprechen?, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Gutachterliche Bemerkung: 'Der Aufbau besticht durch eine systematische und folgerichtige Anordnung des Materials. Dabei werden die verschiedenen Darstellungs- und Argumentationspunkte trennscharf bearbeitet. Die Einleitung als eigenständige Hinführung zum Thema und das Fazit als Zusammenfassung wie Bündelung des Materials auf einer erweiterten Zugriffsebene, die zugleich an die Einleitung anschliesst, runden die strenge Durcharbeitung eines gut gewählten Ausschnitts des thematischen Zusammenhangs ab.' , Abstract: Deutschland wird im Vergleich zu Grossbritannien oder Frankreich historisch nicht zu den grossen Kolonialmächten gezählt. Während postkoloniale Theorien in den USA bereits in den 1970er Jahren als akademische Disziplin integriert wurden, fanden diese im deutschen Wissenschaftsraum erst in den 1990er Jahren Beachtung. Dies liegt unter anderem an dem vergleichsweise kurzen Zeitraum der deutschen Kolonialherrschaft und der damit untergeordneten Relevanz Deutschlands in diesem Forschungsfeld. Doch auch wenn der deutsche Kolonialismus in Afrika in literaturgeschichtlichen Studien lediglich als 'Randerscheinung' betrachtet wurde und stets betont wurde, dass Deutschland sich aufgrund des relativ kurzen Zeitraumes, in dem deutsche Kolonien in Afrika bestanden, nicht mit dem Prozess der Kolonialisierung und Dekolonialisierung beschäftigen müsse, ist diesem Argument nicht zuzustimmen. Denn allein der Zeitraum der Kolonialherrschaft ist in diesem Zusammenhang nicht entscheidender Faktor für den Grad nachhaltiger gesellschaftlicher Prägungen und somit für die Auseinandersetzung mit dem kolonialen sowie postkolonialen Diskurs entscheidend. Demzufolge ist der deutsche Kolonialismus nicht rein als historische Episode zu bewerten, sondern integraler Bestandteil eines globalen Geschehens, welches bis heute verschiedene Denkweisen über Begriffe, wie Kultur, Ethnizität oder Identität zur Folge hat. Darüber hinaus sollte der Kolonialismus als transnationales Phänomen betrachtet werden, da der Kolonialismus auch in Ländern, die nie kolonialisiert wurden, enorme Spuren hinterlassen hat. Die postkoloniale Theorie findet aus diesem Grund in einem globalen Zusammenhang weltweit Anwendungsmöglichkeiten. Bei der Betrachtung von Postkolonialismus und postkolonialer Theorien, sind diese Begriffe zunächst zeitlich und inhaltlich einzuordnen sowie in Bezug zu Begriffen, wie Kolonialismus und Imperialismus zu setzen. Weiterhin sollen die Auswirkungen kolonialer Machtverhältnisse auf Kultur sowie das Individuum beschrieben werden. Dabei wird im Besonderen auf den Begriff der Hybridität von Homi K. Bhabha sowie subjektbezogen auf den Aspekt von ethnischer Identität in der Migration eingegangen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 29.10.2020
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Kultur, Identität und Hybridität
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 1,0, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg (Geistes- und Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Postkoloniale Theorien. Oder: Können wir noch von Interkulturalität sprechen?, Sprache: Deutsch, Abstract: Deutschland wird im Vergleich zu Grossbritannien oder Frankreich historisch nicht zu den grossen Kolonialmächten gezählt. Während postkoloniale Theorien in den USA bereits in den 1970er Jahren als akademische Disziplin integriert wurden, fanden diese im deutschen Wissenschaftsraum erst in den 1990er Jahren Beachtung. Dies liegt unter anderem an dem vergleichsweise kurzen Zeitraum der deutschen Kolonialherrschaft und der damit untergeordneten Relevanz Deutschlands in diesem Forschungsfeld. Doch auch wenn der deutsche Kolonialismus in Afrika in literaturgeschichtlichen Studien lediglich als 'Randerscheinung' betrachtet wurde und stets betont wurde, dass Deutschland sich aufgrund des relativ kurzen Zeitraumes, in dem deutsche Kolonien in Afrika bestanden, nicht mit dem Prozess der Kolonialisierung und Dekolonialisierung beschäftigen müsse, ist diesem Argument nicht zuzustimmen. Denn allein der Zeitraum der Kolonialherrschaft ist in diesem Zusammenhang nicht entscheidender Faktor für den Grad nachhaltiger gesellschaftlicher Prägungen und somit für die Auseinandersetzung mit dem kolonialen sowie postkolonialen Diskurs entscheidend. Demzufolge ist der deutsche Kolonialismus nicht rein als historische Episode zu bewerten, sondern integraler Bestandteil eines globalen Geschehens, welches bis heute verschiedene Denkweisen über Begriffe, wie Kultur, Ethnizität oder Identität zur Folge hat. Darüber hinaus sollte der Kolonialismus als transnationales Phänomen betrachtet werden, da der Kolonialismus auch in Ländern, die nie kolonialisiert wurden, enorme Spuren hinterlassen hat. Die postkoloniale Theorie findet aus diesem Grund in einem globalen Zusammenhang weltweit Anwendungsmöglichkeiten. Bei der Betrachtung von Postkolonialismus und postkolonialer Theorien, sind diese Begriffe zunächst zeitlich und inhaltlich einzuordnen sowie in Bezug zu Begriffen, wie Kolonialismus und Imperialismus zu setzen. Weiterhin sollen die Auswirkungen kolonialer Machtverhältnisse auf Kultur sowie das Individuum beschrieben werden. Dabei wird im Besonderen auf den Begriff der Hybridität von Homi K. Bhabha sowie subjektbezogen auf den Aspekt von ethnischer Identität in der Migration eingegangen.

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Magisterarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,7, Universität des Saarlandes, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit dem letzten Jahrzehnt findet der Einfluss des Kolonialismus auf kulturelle Identitäten ehemaliger Kolonien im Bereich des Forschungsfeldes Postkolonialismus immer mehr Beachtung, wohin sich neue Sichtweisen und Perspektiven auf das Konzept der kulturellen Identität entwickelt haben. Auch die Wirkung der Migration auf die kulturelle Identität gehört zu einem vielfach diskutierten Thema des interdisziplinären Forschungsfeldes des Postkolonialismus. Junot Díazs Roman 'La maravillosa vida breve de Óscar Wao' (2007), der mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet wurde, zeigt welchen identitätsstiftenden Einfluss der koloniale Diskurs im modernen Zeitalter des 20. und 21. Jahrhunderts auf die kulturelle Identität der Dominikanischen Republik hat. Mit der diktatorischen Vergangenheit wird im Roman demonstriert wie der Kolonialismus die nationale Doktrin Trujillos entscheidend beeinflusst. Hierbei richtet sich die Kritik gegen die Diskriminierung und Ausgrenzung durch vergeschlechtliche und rassifizierte Identitäten. So stehen die Erfahrungen der ersten Generation der Familie symbolisch für die koloniale Vergangenheit der indigenen Einwohner und afrikanischen Sklaven. Inwiefern der Identitätsdiskurs durch den Prozess der Migration in die USA in einem neuen kulturellen Kontext verorten lässt, wird anhand der Erfahrungen der jüngeren Generation dargestellt. Der Roman spiegelt förmlich die postkoloniale Kritik berühmter Theoretiker wie Frantz Fanon, Edward Said, Homo Bhabha, Stuart Hall oder Paul Gilroy wider. So wird in dem Kapitel 2 Die Konzeptualisierung der kulturellen Identität zunächst die Entstehungsweise der Dichotomie von Kolonisator und kolonisiertem Subjekt aus postkolonialer Perspektive vorgestellt. Der theoretische Ausgangspunkt des Postkolonialismus, dass die kulturelle Identität ein diskursives Konstrukt ist, wird am Beispiel von Ernest Gelleners und Benedict Andersons dekonsrtuktivistischen Theorieansätzen über die Idee der Nation gezeigt. Im Anschluss wird mit dem Thema Diaspora die Brüchigkeit der nationalen Identität im Kontext der Migration erörtert, denn der Prozess der Entwurzelung führt zu einer Auseinandersetzung mit der Frage der nationalen Zugehörigkeit. In Anlehnung an Gilroys Werk The Black Atlantic: Modernity and Double Consciousness (1993), der die Auswirkungen der Diasporageschichte der Schwarzen auf ihre kulturelle Identität analysiert, wird der Prozess der kulturellen Hybridisierung veranschaulicht.

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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 1,0, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg (Geistes- und Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Postkoloniale Theorien. Oder: Können wir noch von Interkulturalität sprechen?, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Gutachterliche Bemerkung: 'Der Aufbau besticht durch eine systematische und folgerichtige Anordnung des Materials. Dabei werden die verschiedenen Darstellungs- und Argumentationspunkte trennscharf bearbeitet. Die Einleitung als eigenständige Hinführung zum Thema und das Fazit als Zusammenfassung wie Bündelung des Materials auf einer erweiterten Zugriffsebene, die zugleich an die Einleitung anschließt, runden die strenge Durcharbeitung eines gut gewählten Ausschnitts des thematischen Zusammenhangs ab.' , Abstract: Deutschland wird im Vergleich zu Großbritannien oder Frankreich historisch nicht zu den großen Kolonialmächten gezählt. Während postkoloniale Theorien in den USA bereits in den 1970er Jahren als akademische Disziplin integriert wurden, fanden diese im deutschen Wissenschaftsraum erst in den 1990er Jahren Beachtung. Dies liegt unter anderem an dem vergleichsweise kurzen Zeitraum der deutschen Kolonialherrschaft und der damit untergeordneten Relevanz Deutschlands in diesem Forschungsfeld. Doch auch wenn der deutsche Kolonialismus in Afrika in literaturgeschichtlichen Studien lediglich als 'Randerscheinung' betrachtet wurde und stets betont wurde, dass Deutschland sich aufgrund des relativ kurzen Zeitraumes, in dem deutsche Kolonien in Afrika bestanden, nicht mit dem Prozess der Kolonialisierung und Dekolonialisierung beschäftigen müsse, ist diesem Argument nicht zuzustimmen. Denn allein der Zeitraum der Kolonialherrschaft ist in diesem Zusammenhang nicht entscheidender Faktor für den Grad nachhaltiger gesellschaftlicher Prägungen und somit für die Auseinandersetzung mit dem kolonialen sowie postkolonialen Diskurs entscheidend. Demzufolge ist der deutsche Kolonialismus nicht rein als historische Episode zu bewerten, sondern integraler Bestandteil eines globalen Geschehens, welches bis heute verschiedene Denkweisen über Begriffe, wie Kultur, Ethnizität oder Identität zur Folge hat. Darüber hinaus sollte der Kolonialismus als transnationales Phänomen betrachtet werden, da der Kolonialismus auch in Ländern, die nie kolonialisiert wurden, enorme Spuren hinterlassen hat. Die postkoloniale Theorie findet aus diesem Grund in einem globalen Zusammenhang weltweit Anwendungsmöglichkeiten. Bei der Betrachtung von Postkolonialismus und postkolonialer Theorien, sind diese Begriffe zunächst zeitlich und inhaltlich einzuordnen sowie in Bezug zu Begriffen, wie Kolonialismus und Imperialismus zu setzen. Weiterhin sollen die Auswirkungen kolonialer Machtverhältnisse auf Kultur sowie das Individuum beschrieben werden. Dabei wird im Besonderen auf den Begriff der Hybridität von Homi K. Bhabha sowie subjektbezogen auf den Aspekt von ethnischer Identität in der Migration eingegangen.

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Kultur, Identität und Hybridität
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